Förderung des Radverkehrs
Die Stadt Stuttgart und der Gemeinderat möchten den Fahrradverkehr stärker als bisher fördern. Mehr Menschen sollen motiviert werden, mit dem Rad zu fahren. Damit es mit der Motivation klappt, müssen die Rahmenbedingungen aber stimmen. Das heißt: Die öffentliche Infrastruktur muss sich dahingehend entwickeln, dass das Radfahren im Stadtgebiet sicher und attraktiv ist. Das Ziel: Der Anteil der Fahrradfahrer am gesamten Verkehr soll erst von sieben auf zwölf Prozent und langfristig auf 20 Prozent steigen.
Beispiele für Projekte, die bislang umgesetzt wurden:
- Ausbau des Radverkehrsnetzes:
1990 gab es in Stuttgart 68 km Radwege, mittlerweile sind es 160 km.
- Bau von Fahrradabstellanlagen:
In Stuttgart gibt es etwa 6000 Fahrradbügel, rund 35 Fahrradgaragen sowie drei Fahrrad-Service-Stationen
Bike & Ride und Fahrradboxen
- Verkehrserziehung an Schulen
- Fahrradkarten und Radroutenplaner im Internet:
Stuttgarter Fahrradkarte
- Fahrradmitnahme im ÖPNV:
Das ist in Stuttgart weitgehend kostenlos
Fahrrad und Bahn
- Aktionstage:
Stuttgarter Fahrradaktionstage
Radel-Thon (Fahrradrundkurs um Stuttgart)
- Fahrradverleih Call a bike:
Seit Frühjahr 2007 können an 40 Stationen Fahrräder im Stadtgebiet ausgeliehen werden
Call a Bike: Räder und Pedelecs rund um die Uhr
- Runder Tisch / Stuttgarter Radforum:
Die Stadt Stuttgart wurde zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans bundesweit als eine von elf Pilotstädten ausgewählt. Hierzu wurde ein "Runder Tisch" gebildet: Fachkundige Bürger und Institutionen erarbeiten in drei Arbeitskreisen Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs. Mehr Informationen zum "Runden Tisch" finden Sie unter "Publikationen".
Nationaler Radverkehrsplan


