Sozialer Marktplatz Stuttgart - Kooperation von gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen

Kooperationen zwischen gemeinnützigen Organisationen und Wirtschaftsunternehmen zu beiderseitigem Vorteil - das ist das Ziel des "Sozialen Marktplatzes Stuttgart". Dabei bringt jede Seite ein, was sie am besten kann.

8. Sozialer Marktplatz

Der achte Soziale Marktplatz 2016

So funktioniert der Soziale Marktplatz

Die Idee des "Sozialen Marktplatzes" beruht auf einem Tauschgeschäft mit gegenseitigem Gewinn: Unternehmen haben das professionelle Know-how und die Ressourcen, die gemeinnützigen Organisationen oft fehlen. Dafür stellen die Ehrenamtlichen der Einrichtungen ihre Arbeitskraft zur Verfügung und geben immaterielle Werte weiter. Der Marktplatz bietet das Forum, auf dem Kooperationen ausgehandelt werden.

Für einen Nachmittag treffen Vertreter von Organisationen und Unternehmen im Stuttgarter Rathaus aufeinander, um Kooperationen zu vereinbaren.

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Freiwilligenagentur helfen als "Makler" bei der Kontaktaufnahme der Handelspartner. Kommt eine Kooperation zustande, stehen "Notare" bereit, die die Abmachung an Ort und Stelle vertraglich festhalten. So soll der Grundstein für eine ernsthafte und langfristige Zusammenarbeit gelegt werden.

Beispiele für erfolgreiche Vereinbarungen

Viele hundert Kooperationen gingen aus dem Sozialen Marktplatz seit seiner Einführung im Jahr 2007. Einige Beispiele:

  • Die Römerschule vereinbarte mit der Stuttgarter Volksbank ein gemeinsames Theaterprojekt und mit der Johanniter-Unfall-Hilfe den Aufbau eines Schulsanitätsdienstes.
  • Die Firma HAGOS, Kachelofen- und Luftheizungsbauer, half dem Evangelischen Ferienwaldheim Degerloch beim Ausbau einer Grillstelle.
  • Die Deutsche Bank vereinbarte mit der Vereinigung Stuttgarter Mundarttheater e.V. einen Tausch "Möbel gegen Theaterbeiträge" im Unternehmen vereinbart.
  • Die Schreinerinnung Stuttgart stiftete dem Caritasverband Sitzbänke für die Erinnerungsstätte der Verstorbenen. Die Gegenleistung waren Stifterschilder und die Ausrichtung eines kleinen Festes.
  • KPMG unterstützte das Projekt "Leseohren" e.V. beim Neudruck von Flyern und ließ sich dieses mit Gedichtvorlesungen begleichen.

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