Interkulturelle Ausrichtung von Verwaltung und Wirtschaft

Durch die interkulturelle Ausrichtung der Stadtverwaltung und ihrer Partnerorganisationen soll die Umsetzung der integrationspolitischen Leitziele erzielt werden: Förderung der gleichberechtigte Teilhabe der Migrantinnen und Migranten am kommunalen Geschehen sowie Förderung und Nutzung der kulturellen Vielfalt für die Stadtentwicklung.

Inhalt der Interkulturellen Ausrichtung

Die interkulturelle Ausrichtung der Stadtverwaltung und ihrer Bündnispartner für Integration (freie Träger, Landesbehörden, andere Institutionen) beinhaltet:

  • Öffnung der Dienste für Migrantinnen und Migranten als Adressaten der Regelversorgung. Die Zugangsbarrieren der Migranten zu kommunalen Regelangeboten - sei es aufgrund von fehlenden Informationen über diese Angebote, sei es wegen Verständigungsproblemen - sollen durch entsprechende institutionelle Maßnahmen reduziert werden.
  • Gleichwertige Qualität der erbrachten Dienstleistungen für alle Nutzergruppen.

Unterstützung

Die Abteilung für Integrationspolitik hat die Aufgabe, städtische Ämter, freie Träger, Schulen und andere vor Ort tätige Organisationen bei der interkulturellen Öffnung und Qualitätsentwicklung zu unterstützen. Diese Aufgabe übernehmen auch andere kommunale Dienststellen wie die Fachstelle Migration beim Sozialamt:

Ziele

Die Interkulturelle Ausrichtung dient der Verbesserung der Integration von Migrantinnen und Migranten. Dies gilt auch für den Einsatz von muttersprachlichen Fachkräften sowie von Dolmetschern in den Ämtern. Beratung oder Betreuung in den Herkunftssprachen der Einwanderer sind unter bestimmten Umständen notwendig und sinnvoll, auch wenn es unser Bestreben ist, dass sich möglichst alle Stuttgarter Migranten gute Deutschkenntnisse aneignen.

Die Stadtverwaltung hat sich darüber hinaus zum Ziel gesetzt, den Anteil ihrer Beschäftigten und Auszubildenden mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Das Einstellungskriterium ist nach wie vor die fachliche Eignung der Bewerber.

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