Arbeitskreis Gesundheit und Migration

Der Stuttgarter Arbeitskreis Gesundheit und Migration wurde im Jahr 2002 gegründet um die Aktivitäten im Gesundheits- und Migrationsbereich innerhalb der Landeshauptstadt zu bündeln und eine Diskussion über die gesundheitliche Situation von Migrantinnen und Migranten anzuregen.

Kooperation zwischen Gesundheitsamt und der Abteilung Integration

Vertreter des Gesundheitsamts und der Abteilung für Integrationspolitik treffen sich mehrmals im Jahr und organisieren interdisziplinäre Fachtage zu aktuellen Fragestellungen. Die Veranstaltungen werden von Sozialarbeitern und Lehrkräften ebenso besucht wie von Ärzten, Pflegepersonal und Mitarbeitern des Gesundheitsamts. Dadurch wird die Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Migrationsbereich gefördert.

Themen der Veranstaltungen

Seit 2003 wurden bei den Fachtagen folgende Themen behandelt:

  • Kinder- und Jugendgesundheit in Migrantenfamilien
  • Mehrsprachigkeit bei Kindern: Risiko oder Chance?
  • Migration, Ernährung und Gesundheit
  • Gesundheit und Krankheit im Islam / Muslime als Patienten
  • Genitalbeschneidung bei Mädchen
  • Migrantinnen in der gynäkologischen Praxis
  • Selbsthilfe bei Migranten
  • Ergebnisse der Jugendgesundheitsstudie
  • Behinderungen bei Familien aus der Türkei
  • Gesundheit älterer Zuwanderer
  • Psychische Gesundheit älterer Migranten
  • Migration und Sucht
  • Sterben, Tod und Trauer in verschiedenen Kulturen
  • Gesundheitsversorgung von Migrantinnen und Migranten ohne Krankenversicherung
  • Mehrsprachigkeit in Familien
  • Ambulante Pflege kultursensibel gestalten
Die Teilnahme an den Fachtagen ist kostenlos. Veranstaltungen mit medizinischen Themen werden von der Landesärztekammer als Fortbildung anerkannt und zertifiziert; Ärzte können Fortbildungspunkte erwerben.