Friedliches Zusammenleben

Integration erfolgt in konkreten Lebensbezügen, also dort, wo Eingewanderte und Einheimische tagtäglich zusammenkommen - in ihrem Stadtteil. Deshalb ist das Miteinander vor Ort in den Sportvereinen, Begegnungsstätten, Runden Tischen, Kindertagesstätten und Schulen so wichtig.

Natürlich ist das Zusammenleben nicht immer spannungsfrei. So nimmt sich das Projekt der interkulturellen Mediation der Konflikte zwischen Nachbarn oder Arbeitskollegen an, die in einem "interkulturellen Kontext" stehen. Obwohl die vermittelten Gespräche eigentlich "nur" auf eine außergerichtliche Lösung abzielen, schaffen sie oft auch eine Basis für weitergehende Kontakte, Verständnis und sogar Vertrauen, wenn Missverständnisse aufgeklärt und gegenseitige Erwartungen ausgetauscht werden.

Auch die Integrationsprojekte in den Stadtteilen, der Runde Tisch der Religionen und das Projekt "Interkulturelle Öffnung und Qualifizierung der islamischen Gemeinden in Stuttgart" nehmen sich dieser Themen an und fördern ein friedliches Zusammenleben.

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