Integrationsprojekte in den Stadtteilen

In Stuttgart sollen die Menschen nationen- und generationenübergreifend überall dort zusammengebracht werden, wo sie leben - im Stadtteil. Deshalb hat die Stadt Stuttgart stets ethnisch geprägte Stadtquartiere abgelehnt und sich erfolgreich für eine Durchmischung der Nationen eingesetzt.

"Die Soziale Stadt"

Integration erfolgt in konkreten Lebensbezügen, also dort, wo Eingewanderte und Einheimische tagtäglich zusammen kommen. Deshalb ist das Miteinander vor Ort in den Sportvereinen, Begegnungsstätten, Kindertagesstätten und Schulen, aber auch in politischen Gremien, wie den Bezirksbeiräten so wichtig.

In den Stadtteilen Möhringen/Fasanenhof, Freiberg/Mönchfeld, Zuffenhausen/Rot, Weilimdorf/Giebel und Bad Cannstatt/Hallschlag, die in das Programm "Die Soziale Stadt" für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf aufgenommen wurden, kann man sich im Rahmen der vorgeschriebenen Bürgerbeteiligung für sein Wohnumfeld engagieren.

"Die Soziale Stadt" ist ein deutschlandweites Förderprogramm für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf.

Mehr Informationen zum Projekt:
Soziale Stadt

Was heißt das?

Die Stadt beantragt Fördermittel bei Bund und Land und gibt selbst Geld dazu, legt nach umfangreichen Untersuchungen ein Gebiet in einem Stadtteil fest und kann dann acht bis zehn Jahre gemeinsam mit den Bürgern den Stadtteil positiv entwickeln. Dieses ganzheitliche Ziel soll mit sozialen, kulturellen, ökologischen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Maßnahmen erreicht werden.

Was bedeutet das für die Bewohner?

Beim Programm "Soziale Stadt" wird eine aktive Bürgerbeteiligung aufgebaut, das heißt, sämtliche Projekte, Maßnahmen und Veränderungen werden von und mit den Bürgern entwickelt, geplant und umgesetzt. Es werden Arbeitsgruppen gebildet, in die jeder interessierte Bürger gehen, mitarbeiten und mitbestimmen kann, zum Beispiel

  • Kinder und Jugendliche,
  • öffentliche Flächen und Verkehr,
  • Soziales und kulturelles Miteinander,
  • Wohnen und Wohnumfeld.
Es bedeutet auch, dass sich Veränderungen in der momentanen Lebenssituation ergeben können. Durch das Stadtteilmanagement kann man sich beraten lassen und Hilfe bekommen.

Wer organisiert das alles?

Um dies alles bewältigen zu können, werden durch das Programm "Soziale Stadt" die notwendigen Strukturen unterstützt:

  • Stadtteilmanagement (Ansprechpartner und Koordinator vor Ort mit festen Zeiten und nach Bedarf)
  • Intensive Bürgerbeteiligung (jeder Bürger wird informiert und kann mitarbeiten)
  • Integrierte Projektsteuerung (Arbeitgruppe mit Experten aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung)