Individuelle Lernbegleitung für Jugendliche beim Übergang zwischen Schule und Beruf

Ein guter Schulabschluss ist Voraussetzung dafür, dass Hauptschulabgänger Aussichten auf einen Ausbildungsplatz haben. Immer mehr Jugendliche benötigen für einen gelingenden Übergang zwischen Schule und Beruf zusätzliche Unterstützung. Sie haben Schwierigkeiten mit dem Lernen, gleichzeitig sind die Anforderungen in der Berufs- und Arbeitswelt gestiegen.

Die individuelle Lernbegleitung setzt am persönlichen Bedarf des einzelnen jungen Menschen an. Ehrenamtlich engagierte Lernbegleiter helfen jeweils einen Jugendlichen dort, wo es nötig ist: sei es durch Lernunterstützung, Sprachförderung, Hilfe zur Lebensbewältigung, Lebensplanung oder Stärkung der Persönlichkeit.

Zur Zielgruppe gehören Schülerinnen und Schüler

  • der 8. und 9. Klasse der Hauptschulen;
  • der 9. Klasse der Förderschulen;
  • und der Einstiegsklassen der verschiedenen Schularten der beruflichen Schulen.
Stuttgarter Schulen, die an dem Projekt teilnehmen möchten, können sich an die Abteilung für Integration wenden:

Eine Frau hiflt einem Mädchen beim lernen.Vergrößern
Eine Lernbegleiterin im Einsatz. Quelle: Christian Hass/ Stabsabteilung für Integrationspolitik

Lernbegleiter gesucht

Das Projekt ist auf ehrenamtliche Lernbegleiter angewiesen. Wir suchen Sie, wenn Sie:

  • sich bürgerschaftlich engagieren möchten
  • Freude an der Arbeit mit Jugendlichen haben
  • Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen an junge Menschen weitergeben wollen.
Bei Ihrem Engagement werden Sie von der Abteilung für Integrationspolitik tatkräftig unterstützt. Wir bieten Ihnen:
  • Professionelle und persönliche Begleitung bei Ihrem Engagement
  • Thematische Fortbildungen
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Ehrenamtlichen
  • Teilhabe am lokalen Netzwerk und Verankerung im Gemeinwesen
Hier erhalten Sie mehr Informationen:


Projektträger

Träger des Projekts "Individuelle Lernbegleitung für Jugendliche beim Übergang zwischen Schule und Beruf" ist das Kultusministerium Baden-Württemberg. Fachkräfte in 34 Stadt- und Landkreisen im gesamten Bundesland sind über Trägereinrichtungen mit der Durchführung beauftragt. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren (01.10.2006 - 30.09.2010) und wird aus Landesmitteln gefördert. Die Projektkoordination für die Landeshauptstadt Stuttgart hat die Abteilung für Integrationspolitik übernommen.


Vernetzung der Fachkräfte bei beteiligten Kommunen

Die Fachkräfte der Landkreise Rems-Murr, Ludwigsburg, Esslingen und der Stadt Stuttgart haben sich zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Ziel ist es, gemeinsame Anliegen gemeinsam zu lösen und damit zu gewährleisten, dass eine Ideenvielfalt das Projekt belebt, eine Ergänzung stattfinden kann und durch Aufgabenverteilung zeiteffektives Arbeiten möglich wird. Hintergrund dieser Überlegungen ist die Aufgabe und der Wunsch, ein optimales Fortbildungskonzept für die ehrenamtlichen Lernbegleiter zu entwickeln, um dadurch das Projekt für alle Beteiligten zu einer wertvollen Einrichtung zu machen.

Mehr Informationen zu den Fortbildungen: