Das Problem der digitalen Langzeitarchivierung
Digitale Dokumente spielen bei der Arbeit und im Privatleben eine immer größere Rolle. Stadtverwaltung, Bürger und Vereine produzieren immer mehr digitale Texte und Fotos, Datenbanken und Homepages, Filme und Audiodateien. Während Papierakten und Urkunden über frühere Jahrhunderte Auskunft geben, werden Bürger und Historiker in Zukunft auch Datenbanken und digitale Dokumente als Quellen benötigen. Archive stehen nun vor der Herausforderung, flüchtige
Bits und
Bytes für kommende Generationen zu sichern und zu bewahren.
Das Problem der Erhaltung digitaler Information hat der amerikanische Wissenschaftler
Jeff Rothenberg so umschrieben: "Digitale Information hält ewig - oder fünf Jahre, was immer zuerst kommt." Ein Problem sind die Datenträger: CDs zerfallen, Festplatten erleiden mechanische Schäden. Die
Hardware ändert sich: Welcher Rechner verfügt heute noch über ein 5,25-Zoll-Disketten-Laufwerk? Ebenso ändert sich die
Software : Ältere Dateien in obsoleten Formaten können nicht mehr gelesen werden.