Geförderte Musikprojekte 2008

Das Kulturamt förderte im Jahr 2008 zehn Musikprojekte mit einer Summe von 54.000 Euro nach den am 13. Februar 2008 verabschiedeten Richtlinien zur Projektförderung. Dabei wurden für die Förderung von vier Einzelprojekten 15.500 Euro bewilligt; außerdem wurden im Rahmen der Konzeptionsförderung für zwei Projekte 30.000 Euro und im Rahmen der mehrjährigen Projektförderung für vier Projekte 8.5000 Euro zur Verfügung gestellt. In der Übergangsphase vor dem Zusammentreten der Jury am 5. Mai waren auf Grundlage der zuvor gültigen Förderrichtlinien bereits 20.500 Euro für Musikprojekte bewilligt worden.

An Einzelprojekten werden gefördert

  • 7. Stuttgarter Chansonfest
  • Wettbewerb und Preisträgerkonzert Vers 1.4
  • 4. Stuttgarter Saxophonfestival Saxophon und Percussion
  • Open-Air-Festival "Umsonst und Draußen"
Mehrjährige Projektförderung erhalten
  • Projekt "Netzwerk Süd" von Musik der Jahrhunderte e. V.
  • Kulturprogamm im Kultur- und Bürgerhaus von Kunst & Spiel im Bonatz-Bau e. V.
  • Trommelensemble in der Kinderspielstadt Stutengarten
  • Projekt "Elektorminibarklingelton" für Live-Imrovisation von elektronischer und digitaler Musik von Jörg Koch und Matthias Schneider-Hollek
Konzeptförderung erhalten
  • Klangverein Stuttgart e. V. ascolta
  • Jazz-Club Kiste
Im ersten Halbjahr wurden auf der Basis der zu diesem Zeitpunkt gültigen Richtlinien gefördert:
  • Solitude-Chor Stuttgart e. V. für die Aufführung des "Liverpool Oratorio" von Paul McCartney
  • Südluscht 2008 - Süddeutsches Lesbisches und Schwules Chöretreffen
  • Messiah, Aufführung durch Concerto Vocale Stuttgart
  • Konzert mit Musik der Länder / Frankreich des Orchesters Stuttgarter Musikfreunde e. V.
  • Jubiläumskonzert zum 10jährigen Bestehen des Bruckner-Sinfonie-Orchesters e. V.
  • Projekt "Klang:begegnung" von "Klang:Körper Stuttgart"
  • Schülerjazzfestival der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz an den Schulen Baden-Württembergs
  • Festival "Neue Helden" des Kulturvereins Merlin
Bei der Juryentscheidung am 5. Mai 2008 standen Projekte zur Entscheidung, die im Zeitraum zwischen dem 1. Juni 2008 und dem 31. Dezember 2008 stattfinden.
Der Jury lagen 31 Förderanträge vor - diese verteilten sich auf 20 Einzelprojektanträge, sieben Anträge für mehrjährige Projekte und vier Anträge auf Konzeptionsförderung. Das beantragte Fördervolumen betrug 339.584 EUR (Einzelprojektanträge: 85.360 EUR, mehrjährige Projekte (nur 2008): 96.280 EUR, Konzeptionsförderung (nur 2008): 157.944 EUR).
Zur Verfügung standen Mittel in einer Gesamthöhe von 119.400 EUR. Das Antragsvolumen überstieg somit die zu vergebenden Mittel.
Seitens der Jury wurden von den 31 Anträgen vier Anträge auf Einzelprojektförderungen, vier auf mehrjährige Projektförderungen und zwei auf Konzeptionsförderungen befürwortet und 21 Anträge abgelehnt. Insgesamt wurden für das zweite Halbjahr 2008 54.000 EUR seitens der Jury vergeben; für 2009 hat die Jury für vier mehrjährige Projekte und für zwei Konzeptionsförderung bereits 81.500 EUR vergeben. Bei zwei Anträgen entschied die Jury, dass nach Ablauf von zwei Jahren in der Konzeptionsförderung dem Gemeinderat der Vorschlag unterbreitet werden soll, diese Institutionen in die institutionelle Förderung mit aufzunehmen.

Die Jury hat sich dafür entschieden, nicht den gesamten Etat in Höhe von 119.400 EUR im Jahr 2008 zu vergeben, sondern für die mehrjährigen Projekte bzw. für die Konzeptförderung Restmittel in Höhe von 65.400 EUR ins nächste Jahr zu übertragen, damit für 2009 noch genügend freie Mittel für neue Anträge zur Verfügung stehen.

Es nahmen als stimmberechtigte Jurorinnen und Juroren teil: Annette Eckerle (Musikjournalistin), Prof. Udo Dahmen (Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim), Thomas Staiber (Musikjournalist), Dr. Michael Stille (Intendant der Stuttgarter Philharmoniker) sowie die zuständigen Fachreferentinnen des Kulturamts für den Bereich Jazz/Rock/Pop, Gesine Becher-Sofuoglu, und für den Bereich der E-Musik, Dr. Susanne Haist. Die beiden Letztgenannten waren jeweils in ihrem Bereich stimmberechtigt.