Cities for Children - Jahreskonferenz 2008

Am Dienstag, 6. und Mittwoch, 7. Mai 2008 fand im Stuttgarter Rathaus die 2. Jahreskonferenz des europäischen Städtenetzwerkes " Cities for Children" statt.

Das Netzwerk wurde im Juni 2007 von der Stadt Stuttgart gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung und rund 40 europäischen Großstädten gegründet. Mit dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas und dem Kongress des Europarates hat es bereits wertvolle Unterstützung auf europäischer Ebene gewonnen.

" Cities for Children" bietet europäischen Großstädten die Möglichkeit, sich zu Themen der Kinder- und Familienfreundlichkeit untereinander auszutauschen und mit Hilfe von neuen, innovativen Konzepten, ihre Politik für mehr Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit zu gestalten und zu verbessern. Angesichts des demographischen Wandels ist die Schaffung von kinderfreundlichen Rahmenbedingungen in Städten ein wichtiger Schritt, um eine nachhaltige Bevölkerungsentwicklung zu fördern.

Städtenetzwerk Cities for Children - Logo

Arbeitsgruppen stellen Ergebnisse vor

Die Städtemitglieder haben sich seit der Gründung in sieben Arbeitsgruppen zu den Themen Bildung, Wohnraum, Gesundheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Miteinander von Alt und Jung, Jugendpartizipation und Sicherheit und Verkehr zusammengefunden. Zurzeit finden Arbeitsgruppentreffen in verschiedenen Mitgliedsstädten statt, in denen Experten der Verwaltungen gute Praxisbeispiele und innovative Konzepte austauschen und voneinander lernen. Die Ergebnisse dieser Arbeitstreffen wurden im Rahmen der zweiten Jahreskonferenz in Stuttgart vorgestellt.

Thema "Jugendgewalt"

Außerdem fand eine inhaltlich fundierte Vortrags- und Diskussionsrunde zum Thema "Jugendgewalt: Prävention und Repression" statt, wobei der Fokus vor allem auch auf die Handlungsmöglichkeiten der Städte gerichtet wurde. Dr. Laurent Mucchielli, Direktor des Centre de Recherches Sociologiques sur le Droit et les Institutions Pénales (CESDIP), ging in seinem Vortrag insbesondere auf die Ursachen der Jugendgewalt und mögliche Lösungs- und Präventionsansätze für Kommunen ein. Das CESDIP ist das bedeutendste Forschungsinstitut Frankreichs im Bereich der Kriminalitätsforschung und eine gemeinsame Einrichtung der Universität Versailles-St.-Quentin-en-Yveslines, des CNRS (nationale französische Forschungsorganisation) und des französischen Justizministeriums.

Das gesamte Programm der Jahreskonferenz 2008 finden Sie im folgenden PDF-Dokument:

Jahreskonferenz " Cities for Children" 2008 - Programm (PDF - 1.134 KB)

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage:

www.citiesforchildren.eu