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Vorstellung des neuen literarischen Spurenheftes in der Reihe "Marbacher Spuren"

03.09.2008 Kultur
In der Reihe "Marbacher Spuren" wird das neue literarische Spurenheft, das Albrecht Goes gewidmet ist, in der Stadtbücherei im Wilhelmspalais, Konrad-Adenauer-Straße 2, vorgestellt.

Die Autorin Dr. Gesa von Essen geht in ihrem Vortrag am Dienstag, 9. September, um 19 Uhr den teils sichtbaren, teils verdeckten Gebersheimer Spuren in Goes' Werk nach. Dr. Thomas Schmidt, Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg, führt in das Thema ein. Der Eintritt ist frei.

Fast 16 Jahre lang war Albrecht Goes Pfarrer in Gebersheim. Er trat hier 1938 sein zweites Pfarramt an, das er bis 1953 ausübte. Im selben Jahr ließ er sich vom täglichen Gemeindedienst freistellen, um sich stärker auf die schriftstellerische Arbeit konzentrieren zu können.

Bereits hier in Gebersheim kristallisierten sich charakteristische Themen und Formen des Goesschen Schreibens heraus, wie etwa die Vielzahl lyrischer Miniaturen, in denen die Dorf- und Pfarrhauswelt in ihrer ganzen Fülle nachgezeichnet wird; oder das essayistisch-editorische Bemühen um die schwäbische Dichtertradition, allen voran um Eduard Mörike, Hermann Hesse und Christian Wagner.

Noch Jahrzehnte später freute sich der Autor daran, dass in der Verfassernotiz dieser Bücher der Name des Dorfes Gebersheim erscheine und dass auf jeder Seite, "mit geheimer Schrift geschrieben", das Wort 'Gebersheim' zu lesen sei.

Im "Marbacher Schaufenster" im Treppenhaus des zweiten Obergeschosses ist das neue Spurenheft ab dem 9. September zu sehen. Es kann am Veranstaltungsabend käuflich erworben werden. Auch im Internet können die Spurenhefte unter www.dla-marbach.de/shop/ bestellt werden.

Weitere Informationen gibt es unter den Telefonnummern 216-5788 und -5726 oder im Internet unter www.stuttgart.de/stadtbuecherei.


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Infotelefon

(0711) 216-5788 oder -5726
 

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