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Hilfe für opiatabhängige Menschen scheint realisierbar

18.05.2010 Gesundheit
Die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Gabriele Müller-Trimbusch, hat in der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 17. Mai über den Stand der Ersatzbehandlung Opiatabhängiger mit künstlichem Heroin berichtet.
Nachdem in umfangreichen Studien der Beweis für die Wirksamkeit erbracht wurde, ist auch aus Sicht der Sozialverwaltung die diamorphingestützte Substitution für einen kleinen Kreis Schwerstabhängiger der einzig weiterführende Hilfeweg und wird daher befürwortet.

Sobald die noch offenen Finanzierungsklärungen erfolgt sind, eventuell noch vor der Sommerpause, wird die Sozialverwaltung dem Gemeinderat eine entsprechende Raum-, Personal- und Finanzkonzeption vorlegen.

Dieses Angebot könnte durch die Schwerpunktpraxis für Suchtmedizin, Dr. med. Andreas Zsolnai, in Kooperation mit Stuttgarter Trägern der Drogenhilfe erbracht werden. Dort hatte sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechtild Dyckmans (MdB, FDP), bei einem Besuch in Stuttgart am 10. Mai über das Vorhaben informiert. Vom dortigen, professionell erbrachten Angebot zeigte sie sich sehr angetan.