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Freundeskreis der Stadtbibliothek gegründet

Mitglieder engagieren sich für die Bildungs- und Kulturarbeit

25.01.2012 Bildung
Die Stadtbibliothek Stuttgart bekommt Unterstützung: Vor kurzem ist ein Freundeskreis für sie gegründet worden. Den Vorsitz des Freundeskreises der Stadtbibliothek Stuttgart e.V. - so der offizielle Titel des Vereins - hat Professor Dr. Berthold Leibinger, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Trumpf-Gruppe, übernommen.
Der stellvertretende  Vorsitz liegt bei Arnim Kogge, Mitglied des Direktoriums beim Bankhaus Ellwanger und Geiger. Schirmherr ist Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster.

"Die neue Stadtbibliothek setzt weit über Stuttgart hinaus Zeichen", so Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. "Sie ist Basis für die Wissensgesellschaft der Zukunft und übernimmt medienpädagogische Verantwortung. Deshalb freue ich mich, dass die Arbeit dieser wichtigen Bildungseinrichtung nun durch einen Freundeskreis unterstützt wird."

Der Freundeskreis wird der Stadtbibliothek in ihrem Bildungs- und Kulturauftrag zur Seite stehen und neue Netzwerke aufbauen. Die Mitglieder verstehen sich als Botschafter, die dazu beitragen wollen, dass die Bibliothek in der Stadtgesellschaft noch stärker wahrgenommen wird. "Neue Bevölkerungskreise erreichen und diese für die Aufgaben der Bibliothek als Ort lebensbegleitenden Lernens zu begeistern war für mich eine Motivation, mich für die Gründung eines Freundeskreises für die Stadtbibliothek einzusetzen", sagt die Leiterin des Stuttgarter Kulturamtes Susanne Laugwitz-Aulbach.

Auch der Vorsitzende des Freundeskreises, Prof. Dr. Berthold Leibinger, möchte, dass noch mehr Lesebegeisterte in die Stadtbibliothek kommen : "Literatur und Architektur sind zwei Eckpunkte meines Lebens. Die neue Stadtbibliothek am Mailänder Platz gab und gibt immer wieder Anlass zu heftigen Diskussionen. Die Meinung derer, die sich die Mühe machen und die Stadtbibliothek tatsächlich besuchen ist jedoch fast ausschließlich sehr positiv, denn zum einen überzeugt das Gebäude von innen mit seiner klaren Struktur und Schlichtheit, zum anderen bietet das erweiterte Angebot der Stadtbibliothek vielfältige Anknüpfungspunkte, um sich mit Literatur zu beschäftigen. Daher hoffe ich, dass es gelingt, möglichst viele Menschen für einen Besuch in der neuen Stadtbibliothek am Mailänder Platz zu gewinnen."

Unterstützung will der Freundeskreis vor allem bei den wichtigen Zukunftsaufgaben leisten. Hierzu zählt die Förderung der beruflichen Bildung, insbesondere bei nicht-akademischen Berufen. Die Mitglieder des Freundeskreises können Kontakte zur Wirtschaft und zum Dienstleistungssektor eröffnen und damit neue Impulse bieten. Langfristig besteht die Möglichkeit, neue Kooperationen aufzubauen.

Ein weiteres Ziel des Freundeskreises sind gemeinsame Projekte zur Lese- und Sprachförderung und zur Entwicklung der digitalen Medien.

"Als Vorstandsmitglied sehe ich mich als Botschafter für die Stadtbibliothek, um deren Ziele in der Öffentlichkeit publik zu machen. Dies soll vor allem durch Unterstützung und Umsetzung von Projekten im Rahmen der Möglichkeiten des Förderkreises geschehen. Ein gutes Beispiel ist die junge Medienjury, ein Projekt bei dem wir Jugendlichen ein öffentliches Forum geben und den Medienmix in den Fokus rücken", betont Arnim Kogge.

Für den Vorstand konnte auch Dr. Stephanie Mair-Huydts, gewonnen werden. Die Verlegerin möchte vor allem Kinder und Jugendliche sowie Bürger, die bislang keine optimalen Bildungs-Chancen haben, zum Lesen motivieren. Mit ihren Kenntnissen und Kontakten im Bereich Medien will sie die Bibliothek bei der Wissensvermittlung unterstützen.

Weitere Vorstandsmitglieder im Freundeskreis der Stadtbibliothek sind der Steuerberater Andreas Bouley, Claudia Fenkart-N'jie, Herausgeberin des Kulturkalenders Baden-Württemberg, der Rechtsanwalt Dr. Peter Ladwig sowie der Architekt Alexander Vohl.

Ihnen allen liegt der Bildungs- und Kulturauftrag der Stadtbibliothek am Herzen. Die Mitglieder wollen darauf hinwirken, die Bedeutung des Hauses für die Zukunftsentwicklung der Stadt auch bei all denjenigen stärker ins Bewusstsein zu rücken, die zwar keine Nutzer sind, die aber über die Möglichkeit verfügen, die Arbeit der Bibliothek zu fördern. Von zukünftigen Mitgliedern wird ein aktives Engagement für die Ziele der Bibliothek erwartet. Über die Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 200 Euro.
 

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