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Kampfmittelbeseitigung im Bereich Mittlerer Schlossgarten

16.03.2012 Aktuelles
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg hat im Mittleren Schlossgarten einen verdächtigen Gegenstand festgestellt, bei dem es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Der Sprengkörper wird am Sonntag, 25. März, zwischen 8 und etwa 14 Uhr freigelegt und entschärft. Die tatsächliche Dauer hängt vom Verlauf der Arbeiten ab.
Bevor der Kampfmittelbeseitigungsdienst seinen Einsatz beginnt, wird rund um den Mittleren Schlossgarten ab 8 Uhr ein Schutzbereich evakuiert. Der Bereich umfasst neben Teilen des Mittleren Schlossgartens folgende Straßenzüge:
  • Am Hauptbahnhof
  • Arnulf-Klett-Platz 1 bis 3
  • Karoline-Kaulla-Weg 1, 3 und 7
  • Königstraße 1A bis 3 und 2 bis 12
  • Kronenstraße 3, 4, 7 und 20
  • Lautenschlagerstraße 1 bis 4
  • Marstallstraße 3
  • Oberer Schlossgarten 6
  • Schillerstraße 4, 5 und 23
  • Stephanstraße 19 und 21
  • Thouretstraße 2
  • Willy-Brandt-Straße 8 bis 24 und 25
Betroffene Anwohner und Betriebe werden vom Amt für öffentliche Ordnung schriftlich über die bevorstehenden Maßnahmen informiert. Anwohner, die für die Dauer der Evakuierung eine alternative Aufenthaltsmöglichkeit brauchen, werden gebeten, sich bis spätestens Montag, 19. März, 16 Uhr unter Telefon 216-91911 an das Amt für öffentliche Ordnung zu wenden. Soweit erforderlich wird eine Anlaufstelle eingerichtet, wo betroffene Personen sich über den Verlauf der Arbeiten informieren können.

Kranke oder pflegebedürftige Personen, die nicht in der Lage sind, zu Fuß zur Anlaufstelle zu gelangen oder die aus anderen Gründen eine Transportmöglichkeit brauchen, werden ebenfalls gebeten, sich bis Montag, 19. März, unter Telefon 216-91911 mit dem Amt für öffentliche Ordnung in Verbindung zu setzen.

Die Einfahrt in den abgesperrten Schutzbereich ist nach 8 Uhr nicht mehr möglich. Von der Sperrung betroffen ist auch der Wagenburgtunnel. Der Verkehr wird von der Polizei örtlich umgeleitet, der Bus- und Bahnverkehr muss zeitweise angehalten werden. Die Verkehrsbetriebe informieren über Ausfälle und Verspätungen.

Für allgemeine Fragen ist am Sonntag, 25. März, ab 7.30 Uhr bis zum Abschluss der Arbeiten ein Infotelefon unter der Nummer 216-91928 geschaltet.

Der Abschluss der Entschärfungsmaßnahmen wird im Rundfunk und im Internet auf www.polizei-stuttgart.de bekannt gegeben.

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