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Bürgermeisterin Fezer stellt auf EU-Konferenz Stuttgarter Entwicklungszusammenarbeit vor

Die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer, hat diese Woche die Landeshauptstadt Stuttgart auf einer Konferenz zum Thema kommunale Entwicklungszusammenarbeit vertreten. Vor europäischen Entscheidungsträgern der Kommunalpolitik skizzierte sie in Florenz die Stuttgarter Ansätze.

Die zweitägige Konferenz in Florenz war Auftakt des EU-Projekts PLATFORMA - einer europäischen Plattform für lokale und regionale Gebietskörperschaften. Sie hilft ihren Mitgliedern, ihre Interessen besser zu koordinieren und ihnen gegenüber den europäischen Institutionen mehr Gewicht zu verleihen.

Die Landeshauptstadt unterstützt Initiativen, Nichtregierungsorganisationen, Verbände aus den Bereichen Kultur, Bildung oder Kirche, die sich in Stuttgart mit Entwicklungszusammenarbeit beschäftigen. Fezer: "Zugleich hilft die Stadt Stuttgart mit ihrem Know-how, verwaltungstechnischem Wissen und Möglichkeiten in der Umsetzung von Projekten." Die Stadtverwaltung achte zudem darauf, ihre Beschaffungmaßnahmen unter "fairen Kriterien" zu treffen. Außerdem engagiert sich die Landeshauptstadt in Partnerschaften und Netzwerken. Beispiel dafür ist das Netzwerk "Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt" mit 170 Mitgliedern.

Fezers Fazit: "Bei der Konferenz wurde deutlich, welch wichtige Rolle die Kommunen in der Entwicklungszusammenarbeit spielen müssen. Erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit kann nur funktionieren, wenn bei allen Partnern die kommunalen Experten und Vertreter der Zivilgesellschaften miteinbezogen werden. Die Landeshauptstadt setzt hier in enger Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen und lokalen Initiativen auch international Maßstäbe."


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