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Rousseau und die Paradoxien der Moderne

18.04.2012 Kultur

In der Reihe "Lire et relire les classiques" sprechen Robert Spaemann, Françoise Joly und Felix Heidenreich am Mittwoch, 25. April, 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek am Mailänder Platz über "Rousseau und die Paradoxien der Moderne". Der Eintritt ist frei.


Jean-Jacques Rousseaus 300. Geburtstag am 28. Juni rückt einen widerspenstigen Klassiker ins Licht der Aufmerksamkeit. Sein Oeuvre lässt sich weder auf eindeutige Thesen reduzieren noch abschließend eingruppieren. Vielmehr verschmelzen Leben und Werk bei ihm zu einem rätselhaften Gewebe. Robert Spaemann hat im Laufe seines philosophischen Weges immer wieder die Auseinandersetzung mit diesem Klassiker der Moderne gesucht und seine Sicht in einschlägigen Büchern zur Diskussion gestellt.

Rousseau hat demnach nicht nur den spezifisch modernen Individualismus exemplarisch vorgelebt, sondern zugleich dessen Scheitern vor Augen geführt. Was können wir durch die Wiederbegegnung mit Rousseau lernen - über Rousseau, über Robert Spaemann aber auch über uns selbst?


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