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Stadt fördert Projekt für gerontopsychiatrisch erkrankte Menschen

09.05.2012 Soziales
Drei Jahre lang werden Fachleute in drei Begegnungsstätten für Ältere gezielt Maßnahmen entwickeln, um die Inklusion (die Integration) von Menschen mit Demenz zu verbessern. Die Stadt Stuttgart fördert das Projekt im Rahmen der "Partizipativen Altersplanung 2011 - Selbstbestimmtes und selbstständiges Leben im Alter in der Landeshauptstadt Stuttgart" mit insgesamt 150 000 Euro.
Die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer, betont, "dass mit den Maßnahmen die Lebensqualität gerontopsychiatrisch erkrankter Älterer verbessert werden soll. Zudem werden zum Ende des Projekts Handlungsempfehlungen für alle Stuttgarter Begegnungsstätten vorliegen."

In den Begegnungsstätten lassen sich die Grundbedürfnisse nach Kommunikation und Gemeinschaft befriedigen und die Lebenslage älterer Menschen stabilisieren.  Dadurch lässt sich letztendlich die Selbständigkeit in der eigenen Wohnung erhalten.

Der Gemeinderat hat die erforderlichen Mittel in den Haushaltsplanberatungen 2012/2013 bereit gestellt. Der Ausschuss für Soziales und Gesundheit hat in seiner Sitzung am 2. Mai die Konzeptionen der am Projekt beteiligten Begegnungsstätten und die Förderrichtlinien der Landeshauptstadt Stuttgart beschlossen. Am Projekt beteiligen sich die Begegnungsstätte am Ostendplatz der AWO, das Bischof-Moser-Haus des Caritasverbands und die Begegnungsstätte der Evangelischen Gesellschaft in der Büchsenstraße.

Das Projekt richtet sich an demenziell, depressiv oder psychisch beeinträchtigte Menschen, die allein und isoliert in der eigenen Wohnung leben.