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Am 10. Juni ist Weltkindersicherheitstag

01.06.2012 Kinder/Jugend
Wenn die Tage wärmer werden, können die Kinder nach der langen Winterpause zum Spielen wieder nach draußen. Auch in Stuttgart sind dann Spaß und Spiel an der frischen Luft angesagt, wie etwa am Max-Eyth-See oder in den Freibädern.

Anlässlich des Weltkindersicherheitstags am 10. Juni weist das Gesundheitsamt der Stadt darauf hin, dass besonders beim Schwimmen in Flüssen oder Badeseen Unfälle mit tödlichen Folgen passieren können.

Kinderplanschbecken, Gartenteiche und selbst Behältnisse mit nur wenigen Zentimetern Wasserstand können für kleine Kinder gefährlich werden. Wenn sie kopfüber hineinfallen, können sie sich wegen ihres höheren Körperschwerpunkts oft nicht selbst aus ihrer Lage befreien. Daher wird empfohlen, Kinder im Schwimmbad oder an Badeseen immer zu beobachten, auch wenn sie eigentlich schon schwimmen können. Gartenteiche, Feuchtbiotope und Regentonnen sollten abgedeckt und offene Wasserflächen im Garten mit einem Gitter umzäunt werden.

Manche Balkonbrüstung hat Querlatten, die zum Hochklettern einladen. Stühle oder Blumenkübel können ebenfalls als Kletterhilfe benutzt werden. Kleine Kinder dürfen nie unbeaufsichtigt auf dem Balkon spielen.

Chemikalien, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Medikamente stellen im Haushalt eine weitere Gefahrenquelle dar. Sie müssen so gelagert sein, dass sei von Kindern nicht erreicht werden können. Auch wenn die Kinder bereits im Bett sind, müssen Eltern daran denken, dass ihre Kinder gerade an hellen Sommerabenden nicht gleich einschlafen können. Stehen sie unbeaufsichtigt auf, besteht Verletzungsgefahr. Fenster im Kinderzimmer sollten deshalb durch abschließbare Türgriffe oder Fenstersicherungen gesichert sein.

Mehr zum Thema Unfallgefahren im Kindesalter ist auch im Internet unter www.kindersicherheit.de zu finden. Kostenloses Informationsmaterial gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter