Presse
  •  

Stadt befragt Senioren zum "Älter werden in Stuttgart"

06.06.2012 Soziales
Unter dem Titel "Älter werden in Stuttgart - Generation 50plus" führt die Landeshauptstadt in den kommenden Wochen eine repräsentative Umfrage unter knapp 7000 Senioren durch. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für Planungen und Entscheidungen der Sozialverwaltung und Sozialpolitik dienen.
In Zukunft wird die Zahl der älteren Menschen und ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung zunehmen. Um die damit verbundenen Herausforderungen für die Stadt beurteilen zu können, ist ein aktueller Überblick über die Lebensumstände und die gesundheitliche Situation der älteren Menschen notwendig.

Der Stuttgarter "Alterssurvey", so der Fachbegriff, ist eine repräsentative postalische Befragung von 6900 Einwohnerinnen und Einwohnern ab 50 Jahren, die ihren Hauptwohnsitz in Stuttgart haben und in privaten Haushalten leben. Die Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip auf Basis der Einwohnermeldedatei. Ab Mitte Juni werden die Fragebögen vom Statistischen Amt verschickt.

Die Stadt hofft auf eine hohe Beteiligung der älteren Einwohnerinnen und Einwohner. "Wenn es uns gelingt, ein realistisches Bild über die Lebenssituation, die Einstellungen und Wünsche der älteren Stuttgarterinnen und Stuttgarter zu bekommen, dann können wir auch weiterhin bedarfsgerechte und innovative Angebote für ältere Menschen planen und weiterentwickeln", sagt die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer.

Geplant und ausgewertet wird die Umfrage von der Sozialverwaltung und vom Statistischen Amt. Die Ergebnisse werden im Sommer 2013 dem Gemeinderat der vorgestellt und in einem Abschlussbericht veröffentlicht.

Für die Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen des statistischen Zufallsverfahren ausgewählt und angeschrieben wurden, steht die Telefon-Hotline 216-98554 zur Verfügung.