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Neue Sportmöglichkeiten im NeckarPark: Anlagen ESV Rot-Weiß Stuttgart / VfL Stuttgart 1894 und Turnhalle NeckarPark Stuttgart offiziell eingeweiht

13.06.2012 Sport
Der NeckarPark ist um mehrere sportliche Attraktionen reicher. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit ist das neue Vereinsareal des ESV Rot-Weiß Stuttgart und des VfL Stuttgart fertig. Gebaut wurden die städtische Turnhalle NeckarPark mit Gymnastikraum und Kraftraum, ein gemeinsames Vereinsheim mit Gaststätte, Funktionsräumen für die Sportfreianlagen, Geschäftsstellen, zwei Kunststoffrasenplätze sowie drei Beach-Volleyball-Felder. Diese Felder werden auch vom Olympiastützpunkt Stuttgart genutzt. Insgesamt hat die Stadt 7,5 Millionen Euro investiert.

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster sagte bei der Einweihung am Mittwoch: "Der NeckarPark gehört zu den wichtigsten Treffpunkten unserer Stadt. Die Sportstätten und die Erlebniswelt ziehen jährlich 12 Millionen Besucher an. Dieses Sportareal ist ein Schmuckstück. Die Vereine, die Planer und die Stadtverwaltung haben in den vergangenen Monaten wahrlich Großes geleistet. Dafür danke ich allen Beteiligten."

Anschließend übergab er den Vereinsvorständen Peter Obst, VfL Stuttgart, und Irmengard Rathfelder, ESV Rot-Weiß Stuttgart, den Schlüssel für die Sportanlagen in der Benzstraße. Rathfelder erklärte: "Wir führten intensive Diskussionen mit den Partner des Projektes, die stets fair und kooperativ verlaufen sind. Dies sicherte uns eine reibungslose Umsetzung. Wir sind auf das Ergebnis sehr stolz." Obst erläuterte: "Das Vereinsheim und die Sportfreianlagen werden von unseren Vereinen gemeinsam betrieben. Deshalb haben wir unter dem Namen ‚Bau und Betriebsgesellschaft ESV Rot-Weiß Stuttgart / VfL Stuttgart GbR' eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts gegründet."

Die Sportverwaltung hat zusammen mit dem ESV Rot-Weiß Stuttgart und dem
VfL Stuttgart unter der Moderation der SpOrt concept GmbH das Raumprogramm konzipiert. Das Büro KUBUS360 (Generalplanung) hat den Entwurf in Abstimmung mit dem Hochbauamt (Vereinsheim und Turnhalle), dem Ingenieurbüro Ott und dem Tiefbauamt (Sportanlagen) planerisch umgesetzt. Die Landschaftsarchitekten vom Büro Glück waren mit dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt für die Außenanlagen und Stellplätze verantwortlich.

Hintergrund der Neuordnung war der Verkauf von Sportflächen an die Daimler AG. Dies betraf die Bezirkssportanlage Cannstatter Wasen und den VfL Stuttgart, dessen Sportanlage komplett wegfallen musste. Auch die Anlage des Stuttgarter Sportclubs 1900 musste neu geordnet werden, dazu wurde der Rasenplatzes in einen Kunststoffrasenplatz umgewandelt und drei Tennisplätzen gebaut, die voraussichtlich ab September bespielt werden können.