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Überblick: Zukunftsfelder der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart bis 2014

04.07.2012 Wirtschaft
In welchen Wirtschaftsbereichen hat Stuttgart die nachhaltigsten Zukunftschancen? Dieser Frage ist die städtische Wirtschaftsförderung mit einer umfangreichen Kompetenzfeldanalyse nachgegangen. Die Analyse ergab drei zentrale Zukunftsfelder.

1.    Nachhaltige Technologien

vor allem in den Bereichen Mobilität und Bauen. Diese technologischen Cluster können zugleich wesentlich zur Energiewende beitragen. Hier wurden insgesamt fünf Kompetenzfelder für den Standort Stuttgart identifiziert:
-    Luft- und Raumfahrt
-    Elektromobilität und Neue Antriebe
-    Moderne Verkehrssteuerung und Logistik
-    Innovative Verkehrsleitsysteme und Infrastrukturplanung
-    Architektur und Nachhaltiges Bauen

2.    Wissen für morgen

mit einem breiten Bildungsangebot für lebenslanges Lernen, gezielter Förderung von Talenten und Unterstützung von Wissenschaft und Forschung für technologische Nachhaltigkeit. Hierzu gehören folgende Kompetenzfelder:
-    Produktionstechnologie & Engineering
-    Finance, Consulting und Invest
-    Design, Communication und Media
-    Bildung


3.    Stadt(er)leben

mit der Weiterentwicklung von Einzelhandel, Tourismus und Gesundheitsdienst-leistungen. Damit verbinden sich auch spezielle lokale und regionale Produkte, zum Beispiel Designprodukte sowie Lebensmittel. Die ermittelten Kompetenzfelder in diesem Bereich sind entsprechend:
-    Gesundheit
-    Tourismus
-    Einzelhandel

An diesen drei Zukunftsfeldern und ihren jeweiligen Kompetenzfeldern wird sich die Strategie der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart bis 2014 ausrichten.


Überblick: Zukunftsfelder und Kompetenzfelder

 
Im Programm zur Förderung der Wirtschaft wird die strategische Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart umfassend vorgestellt. Es beinhaltet die Zukunftsfelder sowie die daraus resultierenden Projekte und Maßnahmen der städtischen Wirtschaftsförderung für den Zeitraum 2012 bis 2014.

Die Umsetzung des Arbeitsprogramms erfolgt unter Einbeziehung folgender Megatrends, die den Wettbewerb zwischen den Wirtschaftsmetropolen weltweit und somit auch den Standort Stuttgart beeinflussen: Ressourcenschonendes Wirtschaften, Wissensgesellschaft, demografischer Wandel, Gesundheit, Internationalisierung, Digitalisierung und Individualisierung.

Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart setzt auch weiterhin auf die Wachstumstheorie des Ökonomen Richard Florida, nach der jene Städte die besten Zukunftschancen haben, die über die 3 T's verfügen: Technologie, Talent und Toleranz. Roland Berger hat die Analyse von Florida auf deutsche Städte übertragen. Dabei wurde Stuttgart als bester Technologiestandort bewertet.

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