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Städtische Wirtschaftsförderung setzt auf Nachhaltigkeit und stellt Programm zur Förderung der Wirtschaft vor

Zukunftsfelder für den Wirtschaftsstandort Stuttgart

04.07.2012 Wirtschaft
Der Wirtschaftsstandort Stuttgart hat vor allem drei nachhaltige Wachstumsfelder: Grüne Technologien, Wissen für morgen und Stadt(er)leben. Dies ist das Ergebnis einer Kompetenzfeldanalyse, die von der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart in Auftrag gegeben wurde. Für die Jahre 2012 bis 2014 wird sich die Strategie der städtischen Wirtschaftsförderung an diesen Zukunftsfeldern ausrichten.
"Nachhaltiges Wirtschaften erfordert eine langfristige Stabilität und Leistungsfähigkeit der ökologischen, politisch-sozialen und ökonomischen Systeme. Darin ist Stuttgart herausragend, das hat die Wahl zur nachhaltigsten Stadt Deutschlands durch die 'Wirtschaftswoche' jüngst gezeigt", so Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. "Wir wollen diesen Spitzenplatz halten und setzen daher auf diejenigen Wachstumsbranchen, die eine nachhaltige Zukunft für den Wirtschaftsstandort Stuttgart am besten sichern."

"Oberstes Ziel städtischer Wirtschaftsförderung ist und bleibt die Förderung der wirtschaftlichen Dynamik und damit die Schaffung sowie Sicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze für unsere Bürger. Dies setzt voraus, dass wir uns nicht auf dem Status quo ausruhen, sondern eine Strategie für die Zukunft entwickeln und umsetzen", so die Leiterin der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart, Ines Aufrecht. "Wir haben es mit einer Vielzahl von Wandlungsprozessen zu tun wie dem Demografischen Wandel, der Digitalisierung und Individualisierung der Gesellschaft und der Entwicklung hin zur Wissensökonomie. Auf diesen Strukturwandel müssen wir auf kommunaler Ebene adäquate Antworten geben. Die neuen Entwicklungspotenziale werden aus dem Programm zur Förderung der Wirtschaft ersichtlich", so Aufrecht weiter.

Das Programm zur Förderung der Wirtschaft mit seinen Zukunftsthemen und jeweiligen Kompetenzfeldern wird im Juli im Rahmen von drei Veranstaltungen im Stuttgarter Rathaus vorgestellt und diskutiert. "Dies ist der erste Schritt, unser Arbeitsprogramm in die Tat umzusetzen. Wir möchten Stuttgarter Unternehmerinnen und Unternehmern aufzeigen, welche Chancen sich aus diesen Wachstumsfeldern für ihre unternehmerische Praxis ergeben", so Aufrecht.

Die Veranstaltungen zu den Zukunftsfeldern

Nachhaltige Technologien

  • Die erste Veranstaltung am Mittwoch, 4. Juli, zum Thema "Nachhaltige Technologien" umfasst vor allem die Themenbereiche Elektromobilität und Nachhaltiges Bauen. Hierzu werden Franz Loogen, Geschäftsführer der e-mobil BW GmbH, Herbert Ampferer, Umwelt- und Energiebeauftragter der Porsche AG und Prof. Dr. Dr. E.h. Werner Sobek, Werner Sobek Stuttgart GmbH & Co. KG, referieren. Prof. Sobek wird dabei unter anderem den neu gegründeten Verein Stuttgart Institute of Sustainability (SIS) vorstellen, der sich dem Thema "Nachhaltiges Bauen" verschrieben hat.

Wissen für morgen

  • Am Dienstag, 10. Juli, steht das Zukunftsfeld "Wissen für morgen" im Mittelpunkt. Dieser Themenkomplex, der unter anderem die Bereiche Bildung sowie Design, Communication und Media umfasst, wird von Dr. Frank Mentrup MdL, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg sowie von Jochen Rädeker, Geschäftsführer von Strichpunkt, Agentur für visuelle Kommunikation GmbH, vorgestellt.

Stadt(er)leben

  • Die dritte Veranstaltung am 26. Juli widmet sich dem Thema Stadt(er)leben. Unter diesem Aspekt verfolgt die Wirtschaftsförderung die Weiterentwicklung der Bereiche Einzelhandel, Tourismus und Gesundheitsdienstleistungen. Hierzu werden die Referenten Michael Bräutigam, Geschäftsführer der Colliers Bräutigam & Krämer GmbH, Andreas Braun, Leiter der International Unit im Klinikum Stuttgart, sowie Prof. Stefan Luppold, Studiengangsleiter BWL - Messe-, Kongress- und Eventmanagement - an der DHBW Ravensburg, erwartet.

Die Veranstaltungen finden jeweils um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses, Marktplatz 1, statt. Detaillierte Informationen sind abrufbar unter www.stuttgart.de/zukunftsthemen.

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