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Flaggentag der "Mayors for Peace" in Stuttgart

06.07.2012 Aktuelles
Die Organisation "Mayors for Peace", zu Deutsch "Bürgermeister für den Frieden", setzt sich weltweit für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen ein. Jährlich erinnern sie mit einem Flaggentag an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996, wonach der Einsatz und die Androhung eines Einsatzes von Atomwaffen gegen internationales Recht verstoßen.
In Stuttgart entrollt Werner Wölfle, Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser, am Montag, 9. Juli, 13 Uhr die Flagge der "Mayors for Peace" vom Balkon des Festraums, 1. OG des Rathauses.

Wölfle: "Seit dem Abwurf der Atomwaffen vor 67 auf Hiroshima und Nagasaki ist die Menschheit teils mit mehr Glück als Verstand am atomaren Inferno vorbeigeschrammt. Der Einsatz von Atomwaffen trifft alle Menschen ohne Rücksicht auf Grenzen oder Nationen."

In der Überzeugung, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen der Menschheit neue Perspektiven schafft, treten die Bürgermeister für den Frieden unter dem Motto "Städte sind keine Zielscheiben" für die Abschaffung der Atomwaffen sowie den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrags ein. Geleitet wird die Organisation von Kazumi Matsui, dem Bürgermeister von Hiroshima.

Werner Wölfle: "Hiroshima und Nagasaki mahnen und zeigen uns die schrecklichen Folgen noch heute. Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal, gerade auch wegen der weit reichenden Folgen für Mensch und Umwelt."

Der Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden wird von der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" unterstützt. In Deutschland beteiligen sich 402 Städte. Mehr Informationen im Internet auf www.mayorsforpeace.de.