Presse
  •  

Schulbericht erschienen

10.07.2012 Soziales
Das Schulverwaltungsamt hat in der Schulbeiratssitzung am Dienstag, 10. Juli, den Schulbericht 2011 vorgestellt.

Neben Informationen über schulische Aktivitäten, Veranstaltungen, Baufortschritte und -maßnahmen umfasst der Schulbericht wieder viele allgemeine Informationen und Statistiken rund um die Themen Schule, Bildung und Betreuung.

Mit der Neukonzeption "Betreuung für Grundschulkinder" hat der Gemeinderat den Zielbeschluss gefasst, die bislang zersplitterte, unübersichtliche Betreuungslandschaft an den Grundschulen zu bündeln und strukturell zu vereinheitlichen. Bis 2018 beziehungsweise 2020 sollen alle Grundschulen, die dies beantragen, (teil-)gebundene Ganztagesschulen werden. Im aktuellen Doppelhaushalt stehen dafür eine erste Investitionsrate von 35 Millionen Euro und jährliche Folgekosten von 5,3 Millionen Euro für zehn neue Ganztagesschulen (acht Grundschulen und zwei weiterführende Schulen) bereit.

Als Zwischenlösung zum raschen, bedarfsorientierten Ausbau von Ganztagesbetreuungsplätzen werden an den Grundschulen Schülerhäuser eingerichtet. Die personelle Ausstattung entspricht Hortniveau. Auch hierfür sind 6,6 Millionen Euro für Investitionen und Ausstattung sowie 7,6 Millionen Euro für den laufenden Betrieb im Doppelhaushalt eingestellt.

Bei der Schulentwicklung ist die erste Stufe der Planung für die allgemein bildenden Schulen abgeschlossen. Der Gemeinderat hat 48 Prüfaufträge erteilt, die nun im weiteren Prozess mit den Schulgemeinden in den Stadtbezirken vertieft weiterentwickelt und zu konkreten Entscheidungsvorschlägen ausgearbeitet werden müssen. Aktuelle bildungspolitische Entscheidungen des Landes wie der Wegfall der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung, die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen und die Inklusion sowie die Sanierungsbedürftigkeit der vorhandenen Gebäu de sind dabei zu berücksichtigen. Für die Umsetzung hat der Gemeinderat insgesamt acht Stellen geschaffen und Planungsmittel bereitgestellt.

Das Ziel des Schulsanierungsprogramms ist, bis 2016 den Sanierungsstau konsequent nach Dringlichkeit abzuarbeiten. In diesen fünf Jahren werden aus heutiger Sicht dafür Mittel in Höhe von rund 400 Millionen Euro benötigt. Das bedeutet, dass zusätzlich zu bereits beschlossenen Budgets über die Jahre verteilt nochmals 254,8 Millionen bereitgestellt werden.

Die Finanzierung von sechs weiteren Investitionsvorhaben mit Kosten in Höhe von insgesamt rund 75 Millionen Euro ist im Doppelhaushalt 2012/2013 gesichert.


 

Weitere Informationen