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Wirtschaft und Soziales schließen Vereinbarungen

19.07.2012 Soziales
Bunt und lebhaft ging es beim vierten "Sozialen Marktplatz 2012" im Rathaus zu, der am 18. Juli von der Stadt Stuttgart zusammen mit der Deutschen Bank AG, der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie der mehrwert - Agentur für soziales Lernen gGmbH veranstaltet wurde.
Im Rahmen des Sozialen Marktplatzes lernten sich wieder zahlreiche Akteure aus der Wirtschaft und aus sozialen, kulturellen oder anderen gemeinnützigen Institutionen kennen. Diese versuchten mit Verkleidungen oder bunten Dekorationen ihrer Stände auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und Vereinbarungen oder gemeinsame Projekte mit den Wirtschaftsvertretern abzuschließen. Dass dies gelang, zeigen die Erfolgszahlen: 70 Abschlüsse waren das Ergebnis der 90minütigen Aktion. Das beinhaltet zirka 800 Einsatzstunden und zahlreiche Material- und Sachleistungen. Dies entspricht in etwa dem guten Ergebnis des Vorjahres.

So wird beispielsweise die Volksbank Zuffenhausen der gemeinnützigen Organisation "Helfende Hände" den Druck von Flyern, Plakaten und Briefpapier fördern. Die Fahrradfirma Paul Lange und Co. bietet dem Projekt "Startklar" der städtischen Integrationsabteilung einen Schnuppertag und bis zu zwei Schülerpraktika an und die Bäckereikette Bäko Region Stuttgart e. G. dem Verein Trottwar e.V. das Frühstück. Im Gegenzug wird sich Trottwar mit einer alternativen Stadtführung revanchieren.

24 Unternehmen und 34 gemeinnützige Organisationen waren in diesem Jahr vertreten. Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit und Notwendigkeit des ehrenamtlichen Engagements, auch für Unternehmen als "corporate citizens" (Unternehmensbürger). Ulrich Ackermann von der KPMG bestätigte den Nutzen, den beide Seiten aus den Vereinbarungen zögen, und Matthias Siebenlist von der Deutschen Bank sprach von den gemeinsamen Projekten als einer Investition in die eigene Gesellschaft.

Erfahrene Moderatoren hatten den Organisationen bei der Veranstaltung geholfen, geeignete Partner zu finden und Abschlüsse herbeizuführen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit lässt dabei beide Seiten voneinander profitieren: das Fachwissen der Wirtschaftsprofis nutzt den einen, die persönlichen und beruflichen Bereicherungen im Ehrenamt den anderen. Daher plant Reinhold Halder von der städtischen Stabsstelle Förderung des bürgerschaftlichen Engagements auch 2013 wieder einen Sozialen Marktplatz.

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