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Neue Spielflächen im Bad Cannstatt

11.09.2012 Aktuelles
Beteiligungsprojekt für kinder- und jugendgerechte Quartiersplanung startet zum Weltkindertag.

Im Seelberg und der Winterhalde gibt es viel zu wenige Spielflächen für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig wohnen stadtweit nirgendwo so viele Kinder und Jugendliche wie im Seelberg.

In einem Pilotprojekt wird deshalb der städtische Spielflächenleitplan 2011/2012 weiterentwickelt werden, damit zusätzliche Spielflächen entstehen können. Denn die Bad Cannstatter Quartiere Seelberg und Winterhalde haben höchste Priorität.

Viele Fragen

Dabei stellen sich viele Fragen: Wie sieht ein kinder- und jugendgerechtes Quartier eigentlich aus? Wo bestehen die größten Defizite? Mit welchen baulichen und sonstigen Maßnahmen kann die Situation vor Ort verbessert werden?

Um Antworten zu finden, gehen das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung, das Jugendamt und das Jugendhaus, "das CANN", gemeinsam neue Wege. Der Anstoß dafür kam aus dem Bezirksamt Bad Cannstatt. Seit Anfang des Jahres wird das Pilotprojekt nun vorbereitet. Kinder und Jugendliche stehen dabei als "Experten in eigener Sache" im Mittelpunkt.

Startschuss am Weltkindertag

Der offizielle Startschuss für das Projekt ist - passend zum Weltkindertag - am Donnerstag, 20. September. Bei einem Auftaktfest können sich Interessierte von
14 bis 18 Uhr rund um die Liebfrauenkirche in der Wildungerstraße 55 umfassend über das Vorhaben informieren. In angenehmer Atmosphäre sollen sich Anwohner, Kinder und Jugendliche mit den Einrichtungen vor Ort, Lokalpolitikern sowie den Vertretern aus der Verwaltung über das Projekt austauschen und Ideen einbringen.

Nach dem Auftaktfest werden die beiden Quartiere von den Kindern und Jugendlichen unter die Lupe genommen. Den Anfang machen die Kindergarten- und Schulkinder. Zusammen mit den "jungen Experten" wird die Verwaltung konkrete Vorschläge erarbeiten.

Die Ergebnisse werden dokumentiert und im Rahmen eines Kinder- und Jugendforums am 13. Dezember den politischen Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Maßnahmen werden dann über das kommunale Förderprogramm der Stadtentwicklungspauschale (STEP) umgesetzt.

Die Jugendbeteiligung beginnt im Oktober mit einer Veranstaltung im Jugendhaus. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.


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