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Freiwillige engagieren sich bei der Stadt für Kultur und Politik

Die Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, hat am Mittwoch, 12. September, 34 Teilnehmer des elften Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in Kultur und Politik bei der Landeshauptstadt Stuttgart begrüßt.

"Ich kann Sie alle nur beglückwünschen, dass Sie sich für dieses Angebot entschieden haben", sagte Eisenmann. "Sie haben ein anspruchsvolles Jahr vor sich, welches Ihren Bildungshorizont gerade in kommunalen und europapolitischen Fragen weiten wird. Sie werden viel lernen, und natürlich erhoffen auch wir uns einen Gewinn durch Ihre Tätigkeit für die Gemeinwesenarbeit in den Stadtbezirken, den beteiligten Stabsstellen und in den mitwirkenden Kulturinstitutionen."

Freiwilliges Engagement im Kulturbereich ist bei den Jugendlichen sehr gefragt. Kulturinstitutionen, aber auch Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit einer großen Kommunalverwaltung begreifen dies als Chance. Denn junge motivierte Menschen setzen innovative Akzente und bereichern die Teamarbeit. Dies gilt zunehmend auch für Schulabgänger mit Migrationshintergrund.

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Bürgermeisterin Eisenmann hat 34 Teilnehmer des elften Freiwilligen Sozialen Jahres begrüßt. Foto Steffi Kirstenpfad

Initiative von OB Schuster und Bosch-Stiftung

Die Idee des Gemeinnützigen Bildungsjahres entstand 2001/2002 aus einer Initiative von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und der Robert Bosch Stiftung. Ziel war es, neue Formen für Jugendfreiwilligendienste zu entwickeln und dabei den Einsatz bei einer kommunalen Großverwaltung zu erproben. Aus rechtlichen Gründen wurde der Name in "Freiwilliges Soziales Jahr in Kultur und Politik bei der Landeshauptstadt Stuttgart" geändert.

Die jungen Freiwilligen arbeiten 39 Stunden pro Woche und haben einen festen Arbeitsvertrag für 300 Euro. Die Sozialversicherungsbeiträge werden in voller Höhe übernommen. Die Stadt Stuttgart bietet den FSJlern zudem ein Weiterbildungsprogramm mit über 30 Seminartagen. Das aktuelle FSJ hat am
1. September begonnen und endet am 31. August 2013.

Vielfältige Einsatzorte

Die Einsatzorte sind vielfältig: Die FSJler helfen in den Bezirksämtern der inneren Stadtbezirke, in Bad Cannstatt, Botnang, Feuerbach, Möhringen, Plieningen-Birkach, Stammheim und Weilimdorf, bei der Bürgerstiftung Stuttgart, im Kinderbüro beim Oberbürgermeister, bei der Stabsstelle Kommunale Kriminalprävention beim Referat Recht, Sicherheit und Ordnung, bei der Freiwilligenagentur bei der Stabsstelle Förderung Bürgerschaftliches Engagement (Referat Kultur, Bildung und Sport), beim Deutsch-Amerikanischen Zentrum, bei der Stuttgarter Philharmoniker, beim Stuttgarter Kammerorchester, beim Radio-Sinfonie-Orchester, beim Collegium Iuvenum Stuttgart CIS, im Amt für Sport und Bewegung, beim Verein Leseohren e. V., bei der Akademie für gesprochenes Wort, bei der Jungen Oper, bei der Theaterpädagogik beim Schauspiel der Staatstheater Stuttgart, bei den Stuttgarter Schauspielbühnen, bei der vhs stuttgart, bei der Musikschule Stuttgart, bei der Stadtbücherei West, im Bereich Kulturvermittlung des Kulturamts, und beim Museumspädagogischen Dienst (mu*pä*di).

Mehr Informationen unter www.stuttgart.de/fsj

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