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Begrüßungsfeier im Rathaus: Zahl der Einbürgerungen erreicht neues Rekordniveau

13.09.2012 Aktuelles
In Stuttgart nehmen immer mehr Migranten die deutsche Staatsangehörigkeit an. Im Jahr 2011 haben sich 1748 Personen für den deutschen Pass entschieden.

Mit einer Feier im Rathaus hat Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster am Mittwoch, 12. September, alle neu Eingebürgerten begrüßt: "Die Einbürgerungsfeier ist Teil der Stuttgarter Willkommenskultur. Wir möchten damit hervorheben, dass Zuwanderer Stuttgart mitprägen und dass sie unsere kulturelle Vielfalt bereichern", so Schuster in seiner Ansprache.

Im Jahr 2011 wurden 25 Prozent mehr Eingebürgerte gezählt als im Vorjahr. Bereits 2010 war mit 1388 Einbürgerungen ein Plus von zehn Prozent erzielt worden. Der positive Trend festigt sich weiter: Bis Ende dieses Jahres werden über 2000 Neuanträge erwartet. 

Ein Zeichen, dazu zu gehören

OB Schuster: "Das ist ein Zeichen dafür, dass diejenigen, die zu uns kommen, sich mit unserer Stadt identifizieren und sich in Stuttgart wohl fühlen." Zugleich verwies Schuster auf die Vorteile der Einbürgerung. "Man hat nicht länger das Gefühl, nur 'Gast´ zu sein. Als Stadt wollen wir weiterhin alle, die zu uns kommen, motivieren den deutschen Pass zu beantragen."

Vergangenes Jahr kamen die meisten Neubürger aus Serbien, Montenegro und dem Kosovo (320 Einbürgerungen), gefolgt von der Türkei (283 Einbürgerungen) und dem Irak (160 Einbürgerungen).

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Bei der Einbürgerungsfeier. Foto: Thomas Schlegel

Erfolgreiche Einbürgerungskampagne

Die Einbürgerungsbehörde führt das gestiegene Interesse am deutschen Pass unter anderem auf die städtische Kampagne "PASS Auf, lass Dich einbürgern!" zurück. Seit Oberbürgermeister Schuster das Projekt im Jahr 2009 initiiert hat, informieren die Mitarbeiter vor Ort, zum Beispiel im Moscheeverein und an Schulen, über die Voraussetzungen und Vorteile der Einbürgerung.

Zudem wendet sich der OB mit persönlichen Anschreiben an potentielle Einbürgerungsbewerber.

Mittlerweile haben viele andere Städte die Stuttgarter Einbürgerungskampagne aufgegriffen, darunter Hannover und Hamburg.

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