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Nur ein Kreuzchen pro Stimmzettel

01.10.2012 Wahlen
Wer Briefwahl beantragt oder den interaktiven Stimmzettel unter www.stuttgart.de/ob-wahl aufgerufen hat, kennt den Stimmzettel für die Oberbürgermeisterwahl am 7. Oktober schon. Wer ihn erst im Wahllokal in die Hand bekommt, wird sehen: Er ist sehr viel länger als der Stimmzettel bei der OB-Wahl vor acht Jahren. Damals stellten sich im ersten Wahlgang nur sechs Bewerber zur Wahl, bei dieser Wahl sind es 14.
Die ersten neun Kandidaten auf dem Zettel hatten ihre Bewerbung gleich nach Beginn der Frist am Wochenende zwischen dem 21. Juli, 0 Uhr, und dem 23. Juli, 7.30 Uhr, abgegeben, so dass sie als gleichzeitig eingegangen gewertet werden. Deshalb betätigte sich Bürgermeisterin Isabel Fezer in der Sitzung des Gemeindewahlausschusses am 11. September als "Glücksfee" und loste die Reihenfolge für die Platzierung auf dem Stimmzettel aus. Alle weiteren Bewerber, die ihren Hut bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 10. September um 18 Uhr in den Ring geworfen haben, erscheinen auf dem Stimmzettel in der Reihenfolge des Bewerbungseingangs.
Wichtig bei der Oberbürgermeisterwahl: Jeder Wähler und jede Wählerin hat nur eine Stimme. Unter der Nummer 14 ist eine breite Zeile frei gelassen. Das ist kein Versehen, sondern eine Besonderheit der Bürgermeisterwahl in Baden-Württemberg. Wer keinen der aufgeführten Kandidaten wählen will, sondern einer anderen wählbaren Person seine Stimme geben möchte, kann das in dieser letzten Zeile tun. Dazu muss man die Person zweifelsfrei identifizierbar (zum Beispiel zusätzlich zum Namen mit Anschrift oder Beruf) eintragen.