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Bürgermeister Schairer feiert 60. Geburtstag

04.10.2012 Personalien
Der Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung, Dr. Martin Schairer, feiert am Mittwoch, 10. Oktober, seinen 60. Geburtstag.

Der gebürtige Stuttgarter begann nach dem Abitur am Dillmann-Gymnasium 1971 mit dem Studium der Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Nach der Promotion war er wissenschaftlicher Assistent an verschiedenen Lehrstühlen.

Ab 1982 war Schairer zuerst Strafrichter beim Amtsgericht Stuttgart und danach Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Von 1985 bis 1987 war er Beobachter für das Justizministerium in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Bonn und wirkte dabei an zahlreichen Gesetzgebungsverfahren in Bereichen des Strafrechts und Polizeirechts mit.

Von 1988 bis 1993 diente Schairer mehreren baden-württembergischen Justizministern als Pressesprecher und stellvertretender Zentralstellenleiter. Von 1993 bis 1999 war er Referatsleiter Strafprozessrecht und stellvertretender Leiter der Strafrechtsabteilung im Justizministerium Baden-Württemberg.

Im März 1999 wurde er zum Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Stuttgart berufen. Diese in der Polizei des Landes Baden-Württemberg herausragende Position hatte er bis 2006 inne. Zum Mai 2006 wurde er vom Stuttgarter Gemeinderat zum Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Stuttgart gewählt.

Martin Schairer ist in zahlreichen Gremien aktiv, unter anderem als Vorsitzender des Rechts- und Verfassungsausschusses des Landes Baden-Württemberg sowie des Deutschen Städtetags, als Vorsitzender des Deutsch-Europäischen Forums für urbane Sicherheit und Mitglied des Vorstandes des European Forum for urban Safety. Darüber hinaus ist Schairer Mitglied im Bundesarbeitskreis Christlich Demokratischer Juristen. Eine spannende und kulturübergreifende Funktion hat Schairer als Sprecher der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart inne.

Dem Vater zweier erwachsener Töchter war stets die Bekämpfung der Jugendkriminalität höchste Priorität und zwar im Sinne einer Erziehung und Stärkung des jungen Menschen für die Zukunft. Schairer hat als Polizeipräsident das Haus des Jugendrechts konsequent weiterentwickelt und den Grundstein für ein bundesweit erfolgreiches behördenübergreifendes Projekt gelegt.

In diese Rubrik gehört auch ein einmaliges Projekt, das Schairer als Polizeipräsident mit dem Staatlichen Schulamt initiiert hat, nämlich das "Bündnis für Erziehung".

Auch beim Thema Sicherheit und Sicherheitsgefühl der Bürger legt Schairer großen Wert auf behördenübergreifende, gemeinsame Strukturen. Dafür ist auch die Integrierte Verkehrsleitzentrale (IVLZ), in der die Verkehrsbehörde, das Tiefbauamt, die Stuttgarter Straßenbahnen AG und die Verkehrspolizei gemeinsam den Straßenverkehr in Stuttgart managen, ein besonders gelungenes und weit über Stuttgart hinaus beachtetes Beispiel.

Als Ordnungsbürgermeister wagte sich Schairer auch an die Lösung der Parkplatznot im Stuttgarter Westen heran. Gemeinsam mit den Referaten Technik und Städtebau und Stadtplanung wurde im Westen nach mehrjährigen Untersuchungen und öffentlichen Veranstaltungen mit zahlreichen kontroversen Diskussionen ein zwischenzeitlich erfolgreiches Parkraummanagement installiert, das Vorbild auch für andere Stadtbezirke sein wird.