Presse
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Preise für grüne Stadt-Oasen

22.10.2012 Bürgerengagement
Zahlreiche Stuttgarterinnen und Stuttgarter haben sich in diesem Jahr wieder beim Blumenschmuckwettbewerb "Natürlich Stuttgart" engagiert. Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat die Teilnehmer zur Abschlussveranstaltung am Montag, 22. Oktober, im Stuttgarter Rathaus begrüßt und ihnen für ihren Einsatz gedankt.

Schuster betonte: "Alle, die bei ‚Natürlich Stuttgart' mitmachen, tragen mit der Pflege ihrer Gärten zu einem schönen Stadtbild in Stuttgart bei. Gartenpflege weckt auch ökologisches Bewusstsein und ist letztlich praktizierter Umweltschutz. Als Stadt möchten wir dieses Engagement fördern. Deshalb freue ich mich, dass es den Blumenschmuckwettbewerb gibt."

Am Wettbewerb haben 429 Haushalte teilgenommen. Dabei wurden von der Jury 81 Sonderpreise, 198 Erste Preise, 117 Zweite Preise und 33 Lobende Anerkennungen vergeben. Die Jury konnte viele schöne Pflanzungen in hoher Qualität bewerten. Die Begrünung durch privates Engagement wirkt deutlich auf das Bild der Stadt und ist ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in Stuttgart.

Die Preisträger des Wettbewerbs wurden vom Oberbürgermeister, dem Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts, Volker Schirner, und dem Leiter des Wettbewerbes, Eberhard Schnaufer, ausgezeichnet.

Abgerundet wurde der Abend mit einem Vortrag vom Vizepräsident der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822, Erwin Beyer zum Thema "Sind Blumen- und Grünwettbewerbe noch zeitgemäß".

Natürlich Stuttgart! So lautet das Motto des Blumenschmuck- und Natur-in-die-Stadt-Wettbewerbs. Der Titel soll besonders darauf hinweisen, dass Stuttgart dank der Mithilfe seiner Bürger eine naturnahe Stadt mit vielen Blumen, Stauden, Sträuchern, Bäumen und Tieren ist, in der sich die Einwohner rundum wohlfühlen können.

Der Blumenschmuck-Wettbewerb wurde 1905 das erste Mal vom Verschönerungsverein durchgeführt. Bei diesem Wettbewerb werden hauptsächlich Schmuckpflanzungen bewertet. 1991 wurde der Wettbewerb um den Aspekt Natur-in-die-Stadt erweitert, um dem steigenden Umweltbewusstsein in der Bevölkerung Rechnung zu tragen und den Wettbewerb um das Thema "naturnahe Grünflächengestaltung” zu ergänzen.