Presse
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Umfangreiche Hilfe für Frühgeborene

14.11.2012 Kinder/Jugend
Aus Anlass des Internationalen Tags des frühgeborenen Kindes am Samstag, 17. November, macht das Gesundheitsamt auf die vielfältigen Unterstützungsleistungen aufmerksam, die es Frühgeborenen und ihren Eltern bietet.
Babys, die mehr als drei Wochen zu früh auf die Welt kommen, werden häufig auf den neonatologischen Stationen des Olgahospitals behandelt. Je nach gesundheitlicher Situation stellen diese Kinder auch nach der Entlassung große Anforderungen an ihre Eltern.

Diese machen sich Sorgen, wie sich ihr Kind entwickeln wird und haben Fragen und Gesprächsbedarf zur Förderung oder Bewältigung der neuen Anforderungen im Alltag. Eltern benötigen in dieser unsicheren Zeit Beratung und Unterstützung.
Diese Hilfe erhalten sie vom Sozialdienst "Chronische Erkrankung oder Behinderung" im Gesundheitsamt.

Experten beraten

Bereits während des stationären Aufenthalts des Kindes im Olgahospital kann ein erstes Beratungsgespräch durch eine Sozialpädagogin des Sozialdienstes auf der Station stattfinden. Nach der Entlassung kommt die Sozialpädagogin für Beratungsgespräche auch nach Hause. Das Gesundheitsamt bietet seit über 20 Jahren Beratung für Stuttgarter Familien an, deren Kind frühgeboren ist.

Starter-Set

Der Sozialdienst begrüßt jedes Stuttgarter Frühgeborene im Olgahospital mit einem sogenannten Starter-Set. Dies ist eine Tasche, in der alle wichtigen Informationen für Stuttgarter Eltern enthalten sind. Desweiteren enthält die Tasche Informationsmaterial mit Ansprechpersonen, die speziell für Eltern von frühgeborenen Kindern wichtig sind.

Hier finden Betroffene entsprechende Selbsthilfegruppen, um sich mit anderen Eltern auszutauschen und die Erfahrungen derer zu nutzen, die bereits eine ähnliche Situation erlebt haben. Ebenso finden Eltern Informationsmaterial über Kinderkrankenschwestern, die nach Hause kommen, oder über spezielle Förderstellen.

Mehr Infos

Der Sozialdienst im Gesundheitsamt berät Eltern, damit sie sich in der Vielfalt der Angebote zurechtzufinden. Betroffene erfahren unter Telefon 216-59468, wer die persönliche Ansprechperson für sie ist und können dann einen Termin zur Beratung vereinbaren.