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Sechs Jahre erfolgreiche Arbeit für Integration

28.11.2012 Aktuelles
Unter dem Titel "Sechs Jahre CLIP - Der Beitrag der Kommunen für die europäische Integrationspolitik" wurde vom 26. bis 27. November im Stuttgarter Rathaus die CLIP-Abschlusskonferenz abgehalten.
Das Netzwerk läuft in der jetzigen Form aus und soll in Zukunft regionale, nationale und europäische Ebenen vereinen und das Thema Integration im Rahmen eines "Europäischen Bündnisses für Integration" voranbringen.

Um dies künftig zu etablieren gibt es bereits eine Absichtserklärung von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. Die Stadt Stuttgart leitet die Geschäftsführung des Netzwerks.

Darüber und über die bisherige Arbeit und Ergebnisse diskutierten die Mitglieder von CLIP, die europäischen Partner, Experten der Integrationsarbeit sowie Migrantenorganisationen.

Hochrangige Vertreter

Gekommen waren unter anderem Diane Schmitt, die Leiterin der Generaldirektion Immigration und Integration der Europäischen Kommission, Maria Böhmer, die Beauftragte der Bundesregierung für Integration, Flüchtlinge und Migration sowie Herwig van Staa, Präsident des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas, und Robert Anderson von der Europäischen Stiftung Eurofound zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Das CLIP-Netzwerk wurde 2006 auf Initiative der Stadt Stuttgart zusammen mit dem Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarats (KGRE) und der Europäischen Stiftung für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen gegründet, um den Informations- und Erfahrungsaustausch zu erfolgreichen Integrationsstrategien auf europäischer Ebene zusammenzutragen und voranzubringen.

36 Städte aus 22 Ländern

CLIP arbeitet mit 36 großen und mittleren Städten aus 22 europäischen Ländern und fördert einen gemeinsamen Lernprozess über einen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern.  

Bisher wurden vier Forschungsprojekte im Rahmen von Fallstudien realisiert: Wohnen und Integration von Migranten in der EU / Gleichstellung und Diversität in den Bereichen Beschäftigung und Dienstleistungen / Interkulturelle Politik und Intergruppenbeziehungen mit Schwerpunkt Muslime / Unternehmertum von Migranten.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich lokale Probleme bei der Integration oft ähneln. Daher bilden die von CLIP gesammelten innovativen Lösungsansätze einen wichtigen Ideenpool für alle beteiligten Städte, um eigene Probleme zu lösen.  


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