Presse
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Gedenkveranstaltung "Städte für das Leben"

30.11.2012 Aktuelles
Die Initiative Sant'Egidio engagiert sich in siebzig Ländern weltweit gegen die Todesstrafe.

Jedes Jahr veranstaltet sie am 30. November in allen Mitgliedsstädten eine Gedenkveranstaltung unter dem Motto "No Justice without Life: Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe". Die Landeshauptstadt Stuttgart beteiligt sich schon seit einigen Jahren an dieser Aktion mit einer Gedenkveranstaltung.

Dieses Mal sprechen Werner Wölfle, Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser, Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin von Stuttgart-Mitte, und Dr. Richard Rudisile von Sant'Egidio um 17 Uhr einige Worte des Gedenkens am Mahnmal für die Opfer des Faschismus auf dem Stauffenbergplatz beim Alten Schloss.

Todesstrafe abschaffen

"Die Kampagne, an der wir uns hier beteiligen, zeigt Wirkung. Immer mehr Länder schaffen die Todesstrafe ab. Das ist eine erfreuliche Entwicklung und muss uns Ansporn sein, in den Bemühungen nicht nachzulassen", stellt Bürgermeister Wölfle fest.

Die Landeshauptstadt Stuttgart wählt für "Städte für das Leben" jährlich einen neuen Ort in der Innenstadt aus, der historisch mit dem Thema "Todesstrafe" in Verbindung gebracht werden kann.

Fast 1500 Städte weltweit beteiligen sich an dem Aktionstag, davon 147 in Deutschland.

Die Organisatoren wollen damit ihren Protest gegen die Unmenschlichkeit der Todesstrafe zum Ausdruck bringen.
Die Gemeinschaft Sant'Egidio ist eine christliche Laienbewegung mit über
60 000 Mitgliedern in 70 Ländern. Sie setzt sich für Frieden und Gerechtigkeit ein.

Mehr Informationen auch im Internet unter www.santegidio.org.