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Stadt fördert Literaturprojekte

03.12.2012 Kultur
Die Stadt Stuttgart fördert im Jahr 2013 zwanzig Literaturprojekte mit einer Gesamtsumme von 81 090 Euro.

Davon entfallen auf 13 Projekte 49 090 Euro und auf sieben Konzeptionsförderungen 32 000 Euro. Zur Entscheidung standen
18 Einzelprojekte sowie neun Anträge auf Konzeptionsförderung oder mehrjährige Förderung.

Insgesamt lagen der Jury damit 27 Anträge vor, drei stammen aus dem Vorjahr.

Geförderte Einzelprojekte sind der "Jugend-Lyrik-Preis" der Lyrikerin Rosemarie Streinriede in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Schriftstellerhaus e.V., "Für Jean Paul - ein Abend mit Goldrand" der Edition WUZ, "'Preußler probieren' - Erzählwerkstatt und Vorleseseminare" von der Akademie für gesprochenes Wort, das Fantastikfestival "Dragon Days" vom Stuttgarter Literaturhaus, "Schreibwerkstatt Wilhelma-Geschichten" an der Jahn-Realschule von Iris Lemancyk, "Literatur im Salon" und "Junge deutschsprachige Literatur" des Stuttgarter Schriftstellerhauses.

Verbrannte Bücher und russische Geschichten

Des Weiteren gefördert werden die Projekte "Verbrannte Bücher - Von den Nazis verfemte Schriftsteller", "Erinnern statt Vergessen - Gedichte jüdischer Lyriker/-innen" von Monika Lange-Tetzlaff, "Russische Schauergeschichten" des Theaters am Olgaeck, "Poesie statt Gewalt" von Shadi Nikoukhessal, "Damit das Licht aufscheint zwischen den Zeilen - zum 100. Geburtstag von Herman Leuz" von Bernd Möbs und die szenische Lesung "Der kleine Wassermann" des Otfried-Preußler-Festivals.

Literarisches Wohnzimmer

Konzeptionsförderungen erhalten Ausdrucksreich e. V. für "Kulturelle Jugendbildung im Bereich Sprache und Literatur", Literaturhaus Stuttgart für die "Stuttgarter Lyriknacht", die Stuttgarter Kriminächte und "Der Schiller und der Hegel…" - Literarischer Abend im Hegelhaus von Die AnStifter.

Die bereits im Jahr 2010 bewilligten Konzeptionsförderungen "Das literarische Wohnzimmer" des Kulturzentrums Merlin, "Literatur rund um den Globus" des Forums der Kulturen und erzählerisch-kreative Projekte von Odile Néri-Kaiser werden auch im kommenden Jahr gewährt.

Mitglieder der Jury waren Silke Arning (Redakteurin und Moderatorin beim SWR), Dr. Jörg Ennen (Württembergische Landesbibliothek, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Germanistik), Dr. Jürgen Glocker (Kulturreferent Landkreis Waldshut-Tiengen), Alexa Hennemann (DLA Marbach, Öffentlichkeitsarbeit) sowie die Leiterin des Kulturamts, Susanne Laugwitz-Aulbach, und die zuständige Fachreferentin für Literatur, Marion Isabella Kadura.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stuttgart.de/literaturfoerderung.

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