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Analyse zur OB-Wahl: Über 82 Prozent für Fritz Kuhn

17.12.2012 Aktuelles
Bei der Oberbürgermeisterwahl am 21. Oktober hatte Wahlgewinner Fritz Kuhn in einigen Stadtteilen und Wahlbezirken eine absolute Dominanz.

Sein bestes Wahlergebnis auf Wahlbezirksebene waren 82,7 Prozent im Bezirk 001-08, Evangelisches Friedens-Gemeindehaus in Stuttgart-Mitte.

Bei der Neuwahl wählten 87 Prozent derjenigen, die im ersten Wahlgang Hannes Rockenbauch gewählt hatten, Kuhn. Von den Wählern von Bettina Wilhelm waren es 55 Prozent.

Dies sind Zahlen aus dem Themenheft des Statistischen Amts zur Oberbürgermeisterwahl im Oktober. Das Heft dokumentiert und analysiert beide Wahlgänge und schlüsselt die Ergebnisse nach unterschiedlichen Faktoren auf.

Junge und Senioren für Turner

Über Sebastian Turner heißt es: "Eine unterdurchschnittliche Resonanz fand Turner im mittleren Alterssegment, bei den 35- bis 60-Jährigen. Dafür war seine Bilanz bei den Senioren ab 70 Jahre deutlich überdurchschnittlich. Besondere Zuwächse bei der Neuwahl waren aber bei den Jungwählern unter 25 Jahren zu verzeichnen, bei denen Turner (55 Prozent) klar vor Kuhn (44 Prozent) lag."

Im Rahmen der Wahlanalyse werden die Ergebnisse in den Kontext früherer Oberbürgermeisterwahlen und anderer Wahlen in Stuttgart eingeordnet.

Das Wahlverhalten wird in seinen räumlichen und soziostrukturellen Ausprägungen, aber auch vor dem Hintergrund der Beurteilung der Kandidaten und der parteipolitischen Orientierung der Wählerinnen und Wähler skizziert. Einen weiteren Schwerpunkt stellen schließlich die Wählerwanderungen dar, die es zwischen den beiden Urnengängen gegeben hat.

Das Themenheft 2/2012 ist zum Preis von 11 Euro erhältlich beim Statistischen Amt, Eberhardstraße 39, 70173 Stuttgart, Telefon 216-98587, Fax 216-98570, E-Mail komunis@stuttgart.de, www.stuttgart.de/statistik-infosystem.

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