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Stadt warnt vor illegalen Kleidersammlungen

11.01.2013 Entsorgung
Ausgediente Kleider abzugeben, ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Im Stadtgebiet stehen an rund 70 Standorten genehmigte Container. Dort sammeln die aktion hoffnung Rottenburg-Stuttgart e.V., der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Baden-Württemberg e. V., der Malteser Hilfsdienst gGmbH und die Aktion Friedensdorf e. V. nicht mehr benötigte Kleider.

"Wir beobachten, dass immer wieder Container aufgestellt werden, ohne dass dafür eine Genehmigung eingeholt wurde. Diese Sammlungen sind illegal. Wer seine Hosen oder Hemden dort einwirft, unterstützt dubiose Machenschaften", so Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer.

Allein im vergangenen Jahr hat die Stadt 161 dieser Container als "herrenlose Sachen" entfernen lassen. "Dem Amt für öffentliche Ordnung liegt nun die Übersicht eines unseriösen Unternehmers vor. Darin führt er detailliert auf, dass er in Stuttgart an 315 Stellen Container aufgestellt hat. Hinzu kommen 56 Städte und Gemeinden der Region. "Wir gehen davon aus, dass die Container illegal aufgestellt wurden. Daher prüfen wir die rechtlichen Konsequenzen und sind in Kontakt mit den Kollegen aus den betroffenen Städten und Gemeinden", so Schairer weiter.

  • Auf der Internetseite www.stuttgart.de/altkleider sind die wichtigsten Hinweise zum Thema und weitere Ansprechpartner zusammengestellt.
  • Fragen zur Altkleidersammlung allgemein beantwortet der Kundendienst des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Stuttgart unter Telefon 0711/216-88700.
  • Um Container, die im öffentlichen Raum stehen und nicht den genannten Organisationen eindeutig zugeordnet werden können, kümmert sich das Amt für öffentliche Ordnung unter Telefon 0711/216-91132.

Illegaler AltkleidercontainerVergrößern
Illegaler Altkleidercontainer. Foto: Stadt Stuttgart

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