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Erziehungshilfen in Stuttgart weiter vor Herausforderungen

05.02.2013 Aktuelles
Bei den Erziehungshilfen für Familien ist in den vergangenen Jahren in Stuttgart erfolgreiche Grundlagenarbeit geleistet worden. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Jugendamt jetzt im Jugendhilfeausschuss vorgelegt hat. "Allerdings gibt es noch weitere Herausforderungen, auf die es sich jetzt einzustellen gilt", betont Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Jugend, Soziales und Gesundheit.
Eltern haben in bestimmten Fällen einen gesetzlichen Anspruch auf Hilfe bei der Erziehung ihrer Kinder, etwa durch Erziehungsberatung, soziale Gruppenarbeit oder Betreuungshelfer. Auch Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung gehört dazu. In der Landeshauptstadt liegt zudem ein besonderes Augenmerk der Erziehungshilfen auf den Interessen und auf dem Willen von Familien und jungen Menschen.

"Um die Erziehungshilfen konsequent weiterzuentwickeln, stehen wir gerade bei den stationären Hilfsangeboten, wie etwa bei Beratungszentren, vor Problemen", sagt Isabel Fezer. "Dabei geht es nicht nur um mangelnde Kapazitäten, sondern auch um geeignete fachliche Konzepte", so die Bürgermeisterin weiter. Hilfen zur Erziehung werden in Stuttgart von der Stadt und freien Trägern angeboten.

Eine weitere Herausforderung liegt in der so genannten Familienaktivierung. Dabei werden die Ziele der städtischen Hilfeleistung vorrangig von einer betroffenen Familie selbst bestimmt und Lösungen selbst gestaltet. Zudem soll die Zusammenarbeit von Erziehungshilfen und Schulen verstärkt werden, um entwicklungsauffällige Kinder frühzeitig optimal fördern und sie besser integrieren zu können.