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Tipps gegen Schimmel

08.02.2013 Umwelt
Vor allem im Winter und in schlecht isolierten Wohnungen kann es zu Schimmelbefall kommen, wenn zu wenig oder falsch gelüftet wird. Um der Schimmelbildung vorzubeugen und Energie zu sparen, hat die Umweltberatung des Amts für Umweltschutz einige Tipps zusammengestellt: So ist es wichtig, täglich mehrmals kräftig durchzulüften.
Das heißt, viele Fenster für mindestens drei Minuten weit öffnen und dann schließen. Ein ständig gekipptes Fenster wäre hingegen Energieverschwendung. Außerdem sollten große Mengen Wasserdampf, die zum Beispiel beim Duschen oder Kochen entstehen, möglichst rasch und direkt nach draußen geleitet werden - dabei sollten die anderen Zimmertüren geschlossen sein, damit sich der Dampf nicht in der Wohnung verteilt.

Generell gilt, dass die Türen zwischen beheizten und nicht beheizten Räumen immer geschlossen sind. Ein weiterer Tipp: Zwischen Möbeln und kalten Außenwänden sollte immer eine Handbreit Abstand vorhanden sein, damit dort Luft zirkulieren und die Wand erwärmen kann.

Zudem sollte die Heizung in ungenutzten Räumen nie ganz abgestellt werden, die Zimmertemperatur sollte mindestens 15 Grad betragen. Aus Energiespargründen empfehlen die Experten folgende Temperaturen: im Wohn- und Kinderzimmer 20 Grad, im Bad bis zu zwei Grad darüber und in der Küche etwas darunter.

Im Schlafzimmer genügen 16 Grad. Die Luftfeuchtigkeit lässt sich mit einem Feuchtemesser (Hygrometer, Preis: ungefähr 15 Euro) kontrollieren. Die relative Raumluftfeuchte sollte 60 Prozent nicht überschreiten.

Weitere Tipps gegen Schimmel gibt es bei der Umweltberatung der Landeshauptstadt Stuttgart. Das Umwelttelefon ist montags bis donnerstags von 9 Uhr bis 15.30 Uhr und freitags von 9 Uhr bis 13 Uhr unter der Rufnummer 216-88600 erreichbar sowie per E-Mail umweltberatung@stuttgart.de.

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