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Weitere Veranstaltungen zu Hygiene in KiTa-Küchen" geplant

11.06.2013 Aktuelles
Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung, und Dr. Thomas Stegmanns, Leiter der Dienststelle Lebensmittelüberwachung, Verbraucherschutz und Veterinärwesen, haben am 10. Juni gemeinsam die Schulungsreihe "Gute Hygienepraxis in KiTa-Küchen" im Stuttgarter Rathaus gestartet.

Die Veranstaltungsreihe will die rund 150 Träger von Stuttgarter Kindertageseinrichtungen und Vertreter betroffener Stuttgarter Ämter für das Thema Hygiene in KiTa-Küchen sensibilisieren.

"Neben der Sicherstellung eines einheitlichen lebensmittelrechtlichen Standards in der Gemeinschaftsverpflegung von Kleinkindern, soll auch die Sicherheit der angebotenen Lebensmittel erhöht werden", so Dr. Schairer. Das Thema Lebensmittelhygiene erlangte im vergangenen Sommer besondere Bedeutung, als bundesweit tausende Kinder durch kontaminierte Tiefkühlerdbeeren aus Gemeinschaftseinrichtungen erkrankten.

Grundlage der Schulung bildet der Leitfaden "Gute Hygienepraxis in KiTa-Küchen" des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS). Dieser wurde unter Mitwirkung der Dienststelle Lebensmittelüberwachung, Verbraucherschutz und Veterinärwesen aktualisiert und neu aufgelegt.

Wenn Kinder in der Küche helfen

Die Schulung vermittelt Wissen über die Anforderungen an Räume, Einrichtungen und Arbeitsgeräte, über Personalhygiene, den Umgang mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln in verschiedenen Angebotsformen, bis zur Erstellung und Anwendung von Reinigungs-, Desinfektions- und Schädlingsbekämpfungsplänen.

Heikle Themen wie "Kinder helfen in der KiTa-Küche" und "Eltern bringen Lebensmittel mit" werden angesprochen und konkrete Fragen beantwortet. Die Teilnahme wird als Folgebelehrung gemäß Infektionsschutzgesetz bescheinigt.

Die Stadt plant weitere Veranstaltungen dieser Art, um insbesondere die Personen zu schulen, die in KiTa-Küchen eingesetzt werden und dort mit Lebensmitteln umgehen. Der Leitfaden wird nur in Verbindung mit Schulungen ausgegeben, um den Dialog zwischen den Einrichtungen und der Behörde zu gewährleisten.

Weitere Auskünfte zu den Schulungen unter E-Mail:
lebensmittelueberwachung.veterinaerwesen@stuttgart.de

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