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Veranstaltungen zum Tag der Artenvielfalt 2013

11.06.2013 Umwelt
Zum Tag der Artenvielfalt bietet das Amt für Umweltschutz von Freitag, 21. bis Sonntag, 23. Juni, verschiedene naturkundliche Exkursionen in Stuttgart an.

Teilnehmer lernen unterwegs repräsentative aber auch seltene Tiere und Pflanzen kennen und können ihre Kenntnisse vertiefen. Wer verstanden hat, dass hunderte heimischer Pflanzen- und Tierarten unsere Landschaft prägen, wird diesen Lebensraum besonders achten und schützen.

Blühende Weinberge: Weinbergflora in Obertürkheim

Naturschützer und Weingärtner haben im Rahmen des Biotopverbundes gemeinsam historische Terrassenweinberge und Trockenmauern begrünt.

Die standorttypische Wildflora der Weinberge und alte Kulturpflanzen wurden wieder angesiedelt. Damit wurden neue Lebensräume für Wildbienen und Eidechsen geschaffen und die Artenvielfalt erhöht.

Bei der zweistündigen Exkursion am Freitag, 21. Juni, stellen Dr. Wolf-Dietrich Paul vom Amt für Umweltschutz und Barbara Drescher vom Planungsbüro Drescher diesen Naturraum vor und bestimmen mit den Teilnehmern einzelne Pflanzen.

Teilnehmen können maximal 20 Personen. Treffpunkt ist um16 Uhr am Bahnhof Obertürkheim.

Stadtökologischer Spaziergang im "Grünen Westen"

Obwohl der Stuttgarter Westen ein besonders dicht besiedeltes Stadtquartier ist, finden dort zahlreiche Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Dazu gehören Turmfalken, Franzosenkraut und Wasserschildkröten.

Bei einem eineinhalb stündigen Spaziergang am Freitag, 21. Juni, werden gemeinsam mit Bund-Geschäftsführer Gerhard Pfeifer Arten betrachtet, die bisher weitgehend unentdeckt geblieben sind und unter extremen Standortbedingungen überlebt haben.

Darüber hinaus wird gezeigt, wie der Westen grüner, bunter, artenreicher und somit für die Menschen noch lebenswerter werden kann.

Die Teilnehmerzahl für die Führung in Kooperation mit NaturFreunde in Stuttgart ist auf maximal 15 Personen begrenzt. Treffpunkt ist um 19 Uhr im Hinterhof des Bund- Umweltzentrums, Rotebühlstraße 86/1.

Entdeckungstour im Eichenhain in Riedenberg

Am Samstag, 22. Juni, führen Diplomgeologe Wolfgang Decrusch und Conrad Fink vom Amt für Umweltschutz für zwei Stunden durch das Naturschutzgebiet Eichenhain in Riedenberg.

Die ehemalige Waldweide spiegelt durch bis zu 300 Jahre alte Eichen und sogenannte Halbtrockenrasen die alte Nutzungsform wieder und bietet zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Teilnehmen können maximal 30 Personen. Treffpunkt ist um 14 Uhr in Riedenberg die Bushaltestelle Birkacher Straße. Öffentlicher Nahverkehr: Buslinie 65.

Zwischen Gleisen und Straßen: Naur im ehemaligen Güterbahnhof Feuerbach

Eine Besonderheit bietet die eineinhalbstündige Exkursion am Sonntag, 23. Juni, zu den Brachflächen des ehemaligen Güterbahnhofs Feuerbach.

Hier haben sich Arten etabliert, die auf magere und trockenwarme Lebensräume angewiesen sind. Bei der Tour werden Barbara Drescher vom  Planungsbüro Drescher und Conrad Fink vom Amt für Umweltschutz dieses Gebiet vorstellen.

Die Teilnehmerzahl beträgt maximal 30 Personen. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Ausgang des Bahnhofs Feuerbach.

Zu den kostenlosen Führungen anmelden

Die Führungen sind kostenlos. Da jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, ist eine Anmeldung grundsätzlich erforderlich.

Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert, ebenso ein Fernglas und eine Lupe. Anmeldeschluss für alle genannten Termine ist Donnerstag, 20. Juni, 15.30 Uhr.

Anmelden kann man sich unter der Telefonnummer 216-88 600, Montag bis Donnerstag von 9 bis 15.30 Uhr, oder unter E-Mail Umweltberatung@stuttgart.de.

Das Veranstaltungsfaltblatt zum Tag der Artenvielfalt ist bei der Umweltberatung, den Bezirksrathäusern sowie an der Rathaus-Infothek erhältlich. Außerdem ist es als PDF-Datei unter www.stuttgart.de/umweltberatung abrufbar.

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