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Große Hitze in der Stadt - Tipps und Informationen zum Verhalten bei großer Hitze

18.06.2013 Aktuelles
Viele Menschen begrüßen den täglichen Sonnenschein, denn die heiße Sonne vermittelt ein Gefühl von "Urlaub im eigenen Land". Aber hochsommerliche Temperaturen haben ihre Kehrseite.

Besonders kranke Menschen, Menschen mit Behinderungen, Kinder und ältere Menschen leiden unter der großen Hitze.

Das Gesundheitsamt hat deshalb eine Informationsbroschüre mit Tipps und Informationen zum Verhalten bei großer Hitze neu aufgelegt.

"Wir können uns im Alltag auf ein Leben mit der Hitze vorbereiten und uns auf sie einstellen", sagt Dr. Dr. Hans-Otto Tropp, Leiter des Gesundheitsamtes. "Diese Broschüre will einen Beitrag dazu leisten, wie man sich mittels bestimmter Verhaltensregeln und gesundheitlich angepasster Lebensweise in Hitzeperioden schützen kann", so Tropp.

Mit diesen Informationen reagiert das Gesundheitsamt auf gesundheitliche Herausforderungen des sich verändernden Klimas.

Der Kessel brodelt

Vor allem Städte sind von Hitze betroffen, weil sie sich an heißen Tagen stärker aufheizen als ländliche Gebiete. In Stuttgart kommt erschwerend die charakteristische Kessellage hinzu.

Besonders spürbar war dies im Hitzesommer 2003. Die Landeshauptstadt Stuttgart nimmt deshalb die Anpassung an den Klimawandel sehr ernst.

Zuletzt wurde das Klimawandel-Anpassungskonzept Stuttgart KLIMAKS erarbeitet und im Dezember 2012 vom Gemeinderat beschlossen.

Darin sind aufbauend auf der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel 53 Maßnahmen zur konkreten Anpassung an den Klimawandel in Stuttgart enthalten: www.stadtklima-stuttgart.de
Auch die Warnung vor Hitzeperioden gehört dazu.

Broschüre informiert zu Hitze

In der Landeshauptstadt gibt es bereits verschiedene Ansätze, die Bevölkerung vor Hitze zu warnen.

Das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes und seine Verbreitung in der Stadt sind ein Beispiel dafür. Im laufenden Projekt HITWIS (Hitzewarnsystem in Stuttgart) wird optimiert und Neues initiiert. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg gefördert.

In der neu erschienenen Broschüre werden Tipps zur geeigneten Ernährung, Bewegung, bei Einnahme von Medikamenten, zu geeigneter Kleidung und zum Verhalten bei Notfällen gegeben.

Sie ist erhältlich im Rathaus und in den Bezirksrathäusern sowie im Gesundheitsamt. Die Broschüre kann auch unter Telefon 216-59 424 bestellt werden.

Das Amt für Umweltschutz und das Gesundheitsamt werden in Zukunft regelmäßig zu diesem Thema informieren.

Weitere Informationen zum Klimawandel wie auch die Download-Möglichkeit der neuen Broschüre gibt es unter www.stuttgart.de/hitze.

Informationen zu HITWIS liefert die Seite www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/212084.

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