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Bundesverdienstkreuz für Brigitte Stephan und Doris Peppler-Kelka

19.07.2013 Personalien
Bundespräsident Joachim Gauck hat Doris Peppler-Kelka und Brigitte Stephan das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Auszeichnungen am Freitag, 19. Juli, im Stuttgarter Rathaus überreicht.
Brigitte Stephan hat sich in Beruf und Ehrenamt Verdienste um die Staatstheater Stuttgart, die Ludwigsburger Festspiele und das Kulturleben in Baden-Württemberg erworben. Während ihrer beruflichen Laufbahn an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, am Staatstheater und bei den Stella Musicals holte sie weltbekannte Künstler ins Land. Sie nutzte ihre guten Kontakte, um ehrenamtlich Benefiz-Konzerte zu veranstalten. So veranstaltete sie kurz vor dem Mauerfall ein Konzert, mit dessen Erlös Krankenwagen für Dresden gekauft wurden. Sie organisierte unter anderem hochkarätige Benefiz-Veranstaltungen von Star Care - Wir helfen Kindern - sowie als Kuratoriumsmitglied der Olgäle-Stiftung neben Konzerten auch ein regelmäßiges Musizieren der kleinen Patienten mit Studenten der Musikhochschule. Schließlich hatte sie die Alleinverantwortung für das Friedenskonzert 2009 in ihrer Lieblingsstadt Rom, zu dem auch Papst Benedikt XVI. kam. Brigitte Stephan hat über viele Jahre hinweg ehrenamtlich vielen Menschen große Freude bereitet, sie für Kunst, Kultur und gute Taten begeistert.

Doris Peppler-Kelka erhält das Verdienstkreuz für ihren Einsatz für Naturschutz und Umwelterziehung sowie für ihr Engagement für Flüchtlinge. Sie war 1988 Gründerin der Projektgruppe "Stuttgarter Apfelsaft" als Vermarktungsprojekt. Seit 1985 erteilt sie Schulkindern praktischen Unterricht auf der Birkacher Streuobstwiese, presst mit ihnen frischen Apfelsaft und bringt ihnen die ökologische und ökonomische Bedeutung der Kulturlandschaft auf spielerische Art nahe. 1992 erhielt die Projektgruppe den Naturschutzpreis Baden-Württemberg. Rund 700 Apfelbäume hat sie gepflanzt. Auch als Gemeinderätin von 1995 bis 2009 setzte sich Peppler-Kelka für den Erhalt der Kulturlandschaft sowie Grün- und Spielflächen in der Stadt ein. Die gelernte Töpferin arbeitet zudem ehrenamtlich in der Töpferei der "Wohnen im Alter e.V."-Einrichtung in Birkach. Daneben brachte sie sich von 1990 bis 2002 als Mitglied im Arbeitskreis Flüchtlingsfrauen der evangelischen Diakonie mit hohem politischem, sozialem und menschlichem Engagement ein.