Presse
  •  

Bürgermeister Wölfle reist zur Generalkonferenz der "Bürgermeister für den Frieden" nach Hiroshima - "Zeichen gegen Atomwaffen setzen"

30.07.2013 Aktuelles
Bürgermeister Werner Wölfle reist zur 8. Generalkonferenz der "Mayors for Peace" (Bürgermeister für den Frieden) vom 3. bis 6. August 2013 nach Hiroshima.

Die Konferenz, die alle vier Jahre stattfindet, ist den Gedenkfeierlichkeiten zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki vom August 1945 vorgeschaltet. Sie dient dazu, gemeinsam Pläne für Kampagnen zur weltweiten Abschaffung von Atomwaffen zu entwickeln.

"Im Zuge der weltweit rasanten Urbanisierung wohnen immer mehr Menschen in großen Ballungszentren. Ein möglicher Einsatz von Atomwaffen träfe daher vor allem die Menschen in den Städten", erläuterte der Verwaltungsbürgermeister. "Ich werde nach Hiroshima reisen, um die Solidarität Stuttgarts mit den Opfern des Atombombenabwurfs zu bekunden und ein sichtbares Zeichen für die Abschaffung der atomaren Massenvernichtungswaffen zu setzen."

Bürgermeister für den Frieden

"Mayors for Peace" ist eine Vereinigung von Bürgermeistern mit derzeit 5.645 Mitgliedern in 156 Ländern. Sie will den Austausch der Städte, die das Ziel der Abschaffung von Atomwaffen verfolgen, untereinander und die Solidarität miteinander fördern.

Unter der Führung des Bürgermeisters von Hiroshima, Kazumi Matsui, tritt die Vereinigung weltweit mit ihrer Resolution "Städte sind keine Zielscheiben" ("Cities Are Not a Target") für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrags von Atomwaffen ein.

Stuttgart hat die Resolution im Jahr 2007 unterzeichnet und engagiert sich seit 2004 bei "Mayors for Peace".

Zuletzt beteiligte sich Stuttgart am sogenannten Flaggentag am 8. Juli 2013. Dabei erhielt Bürgermeister Wölfle von Vertretern der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" das Bild eines Setzlings vom Samen eines Gingkobaums, der den Atombombenabwurf von Hiroshima überlebte.

Die "Mayors for Peace-Flagge" ist im Stuttgarter Rathaus noch bis zum 9. August 2013 zu sehen.