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Innovative Wohnkonzepte vorgestellt

09.09.2013 Bauen
Der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Matthias Hahn, und Jens Kuderer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, haben am Montag, 9. September, im Stuttgarter Rathaus die Wanderausstellung "So wollen wir wohnen" eröffnet.

Sie wird präsentiert von der Initiative "So wollen wir wohnen! Generationengerecht - Integriert - Nachhaltig" der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen. Die Ausstellung kann von Dienstag, 10., bis Freitag, 27. September, besichtigt werden.

Generationengerechte Wohnungen

Themenschwerpunkte sind generationengerechte Wohnungen sowie Gebäude und Einrichtungen im Wohnumfeld, die das Zusammenleben von Jung und Alt ermöglichen. Es geht auch um die Aktivierung von zentrumsnahen Standorten, um die Daseinsvorsorge und darum, die Bildung von neuen Nachbarschaften zu stärken.

Mut zu neuen Modellen

Die Ausstellung stellt die Ergebnisse der Initiative sowie die 18 besten Beiträge aus ganz Baden-Württemberg vor. Insgesamt wurden im Rahmen der Initiative 56 Beiträge eingereicht, darunter acht Beiträge aus Stuttgart. Darunter sind drei anerkannte und prämierte Projekte, die in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung entwickelt wurden: die Projektgruppe Olgäle2012 e.V., das Projekt Wohnen am Heusteig H 1/13 und das Projekt Terrot-Quartier. Bürgermeister Matthias Hahn sagte: "Der Mut zu neuen Modellen lohnt sich gerade im Wohnungsbau, nicht zuletzt, weil damit auch ein Bekenntnis zum eigenen Lebensort als Ausgangspunkt einer veränderten Zukunftsgestaltung verbunden ist. Gerade die Städte sind hier oft in einer gesellschaftlichen Vorreiterrolle."

Jens Kuderer sagte: "Die eigene Wohnung ist der räumliche Mittelpunkt unseres Lebens und soll unserer Lebenssituation entsprechen. Der Verbleib in der gewohnten Umgebung entspricht nicht nur dem Wunsch der meisten Menschen, sondern ist auch die Voraussetzung für ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben und entlastet wirksam die Pflegeeinrichtungen sowie die sozialen Sicherungssysteme."