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"Soziale Stadt Fasanenhof" endet nach zehn Jahren

13.09.2013 Aktuelles
Der Bürgerverein "Fasanenhof - hier leben wir e.V." veranstaltet von Freitag, 13., bis Sonntag, 15. September, das Bürgerfest beim Kinder- und Jugendhaus.

Das vielseitige Programm bietet am Freitag Kabarett, am Samstag Live-Musik und am Sonntag Unterhaltung für Kinder und Familien.

In diesem Jahr wird nach zehn Jahren Laufzeit das Programm "Soziale Stadt" verabschiedet. Dies wird mit einem Festakt gefeiert. Er beginnt am Sonntag, 15. September, um 11.30 Uhr auf der Festwiese beim Kinder- und Jugendhaus, Fasanenhofstraße 171. Nach der Begrüßung durch Günther Joachimsthaler, Vorsitzender des Bürgervereins, sprechen Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Matthias Hahn, und Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann. Dann wagen aktive Bürgerinnen und Bürger unter der Moderation von Simon Gröger einen "Blick zurück und nach vorne".

In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Stadtteil sehr positiv verändert. Im Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt" standen Fördermittel in Höhe von 6,9 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung. 60 Prozent der Mittel wurden von Bund und Land beigetragen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen war die 2007 abgeschlossene Modernisierung des Kinder- und Jugendhauses. Zusammen mit dem neuen Bürgergarten, dem Backhaus und den weitläufigen Spielflächen der westlichen Grünanlage ist es heute der Treffpunkt für Jung und Alt im Fasanenhof. Beim Stadtteilfest und bei vielen anderen Gelegenheiten sitzt man hier gerne zusammen.

Der Freizeitwert des Wohngebiets Fasanenhof ist durch viele attraktive öffentliche Räume signifikant gestiegen. Die Liste der Freiflächen, die nach und nach modernisiert oder neu angelegt wurden, ist lang. So wurden die Spielplätze Solferinoweg, Delpweg, Wäldchen, Ostspielplatz und Westliche Grünanlage eingerichtet. Es gibt einen Rundweg mit Trimm-Dich-Stationen, Bewegungsgeräte am Janusz-Korzcak-Weg sowie Bolzplätze.

Allein für Spiel- und Freiflächen wurden aus dem Programm Soziale Stadt seit 2003 insgesamt 1,08 Millionen Euro investiert. Dazu kamen die von der SSB als Ausgleich für den Stadtbahnbau gestalteten Sportflächen beim Kinder- und Jugendhaus, sowie die Grünanlage auf der Tunneldecke. Die Ausstattung des Stadtteils ist damit vorbildlich.

Auch Verkehrsflächen wurden modernisiert. Zwei neue Kreisverkehre markieren die Einfahrten in den Stadtteil. Wohnstraßen innerhalb der Siedlung wurden heutigen Bedürfnissen angepasst, Beispiele sind die Markus-Schleicher-Straße im Bereich der Fasanenhofschule und die Kurt-Schumacher-Straße beim westlichen Ladenzentrum.

Die Neuordnung des Europaplatzes ist das umfangreichste Projekt der Sozialen Stadt. Die Entwicklung eines tragfähigen Konzepts hat einige Zeit in Anspruch genommen. Die Neubebauung der privaten Investoren kommt gut voran, und im Fasanenhof wird man bald viele Neubürger begrüßen können. Der Bürgerverein wird die neuen Bürger willkommen heißen und einladen, unter dem Motto der Sozialen Stadt "Fasanenhof - hier leben wir", mitzumachen.

Das Programm "Soziale Stadt" wird beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung koordiniert. Die Baumaßnahmen wurden in Kooperation mit dem Tiefbauamt und dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt durchgeführt. Weitere Informationen zum Bürgerverein und zur Sozialen Stadt Fasanenhof sowie das detaillierte Festprogramm finden sich im Internet auf www.stuttgart-fasanenhof.de.