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Stadt legt neuen Energiebericht vor

30.09.2013 Umwelt
Die Stadt Stuttgart hat den Energiebericht für das Jahr 2012 vorgelegt.

"Gegenüber 1990 beträgt die Kohlendioxid-Einsparung 65,2 Prozent und liegt damit 25,2 Prozentpunkte über der von der Bundesregierung gesetzten Zielmarke von 40 Prozent", so der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Matthias Hahn.

Ausgaben für Energie und Wasser

Im Jahr 2012 hat die Stadt für Energie und Wasser insgesamt 64,5 Millionen Euro ausgegeben. Wegen der kühlen Witterung erhöhte sich der Heizenergieverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent. Die Heizenergiekosten stiegen insgesamt um 13,6 Prozent. Der Stromverbrauch erhöhte sich minimal um 0,1 Prozent. Wegen des um 3,3 Prozent höheren Strompreises stiegen die Stromkosten um 3,4 Prozent. Die Wasserkosten, die sowohl Abwassergebühren als auch die Abgaben für versiegelte Flächen enthalten, erhöhten sich um 6,1 Prozent, der Wasserverbrauch um 2,6 Prozent.

Erneuerbare Energien

Im Jahr 2012 wurden weitere Anlagen mit erneuerbaren Energien in Betrieb genommen. Insgesamt betreibt die Stadt 50 Anlagen auf der Basis regenerativer Energien, davon unter anderem 13 Holzheizungen und 26 Solaranlagen. Der Anteil der regenerativen Energie beträgt dadurch 7,5 Prozent im Wärmebereich und 6,1 Prozent im Strombereich. Die CO2-Emissionen reduzierten sich im vergangenen Jahr trotz der kalten Witterung und infolge des höheren Anteils von Ökostrom um 28,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Energie einsparen

3,8 Millionen Euro investierte die Stadt im vergangenen Jahr in zusätzliche Maßnahmen zur Energieeinsparung, zum Beispiel Wärmedämmung, neue Fenster und neue Heizungsanlagen. Der Aufwand für Abschreibungen der bereits getätigten Investitionen und für Datenverarbeitung, Personal- und Ingenieurleistung liegt bei 5,3 Millionen Euro. Mit einer Energiekosteneinsparung in Höhe von 37,8 Millionen Euro ergeben sich so Nettoeinsparungen von 32,5 Millionen Euro.

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