Presse
  •  

Konferenz zum Thema "Gesund älter werden"

15.10.2013 Gesundheit
Die zweite Fachtagung der Kommunalen Gesundheitskonferenz Stuttgart hat sich am Dienstag, 15. Oktober, im Treffpunkt Rotebühlplatz dem Thema "Gesund älter werden" gewidmet.
Die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer, hat den Fachtag eröffnet. Fachleute aus allen gesellschaftlichen Bereichen waren eingeladen, sich mit den vielfältigen Lebenssituationen älterer Menschen zu beschäftigen, unter besonderer Berücksichtigung der gesundheitlichen Lebensverhältnisse.

"Mit dieser Fachtagung richten wir den Blick auf die älter werdende Generation und auf die Anforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie das Älterwerden in Stuttgart gestaltet werden kann, um möglichst viele Lebensjahre beschwerdefrei und selbstständig erleben zu können", sagte Fezer. "Gesundheitsförderung ist ein Querschnittsthema. Eine Institution allein kann dies nicht bewältigen. Deshalb liegt mir sehr viel an dieser übergreifenden Zusammenarbeit."

Für die Fachtagung, die vom Gesundheitsamt organisiert und moderiert wurde, konnten renommierte und bundesweit bekannte Expertinnen und Experten gewonnen werden. Im Anschluss an die Vorträge wurden in acht Workshops, aufgeteilt nach Themen und Zielgruppen, Bedarfe für Stuttgart analysiert, Handlungsempfehlungen entwickelt und Projektideen erarbeitet.

Neben der räumlichen Gestaltung der Umwelt spielten die klassischen Themen der Gesundheitsförderung eine wichtige Rolle. Dazu gehören die ausgewogene Ernährung im Alter, die psychische Gesundheit oder die Bewegungsförderung, die auch bei älteren Menschen noch Effekte erzielt und damit die Selbstständigkeit und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. "Besonders wichtig ist für mich bei allen diesen Themen die Fragestellung, wie wir insbesondere diejenigen erreichen, die gesundheitlich besonders belastet sind. Dazu gehören vor allem die von Armut betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner, wie auch die erste Migrantengeneration, die in unserer Stadt alt geworden und Teil unserer Gesellschaft ist", so Isabel Fezer.

Die Ergebnisse der Fachtagung werden unter der Leitung des Gesundheitsamtes in den entsprechenden Fachgremien weiter bearbeitet. Sie fließen in die Planungen der Stadt Stuttgart sowie der teilnehmenden Institutionen ein, werden dem Gemeinderat für weitere Entscheidungen vorgelegt und der Öffentlichkeit berichtet. Weitere Informationen zur Stuttgarter Gesundheitskonferenz finden sich im Internet unter www.stuttgart.de/gesundheitskonferenz.


Verwandte Themen