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Älter werden in Stuttgart - was sagt die Statistik?

30.10.2013 Aktuelles
Im Mittelpunkt des neuen Monatsheft 7/2013 des Statistischen Amtes stehen Ergebnisse des "Alterssurveys", der in Kooperation von Sozialamt, Gesundheitsamt und Statistischem Amt im vergangenen Jahr durchgeführt wurde.
In der repräsentativen Umfrage "Älter werden in Stuttgart - Generation 50plus" wurden 7012 Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger im Alter ab 50 Jahren gebeten, über ihre Lebenssituation Auskunft zu geben. 3546 von ihnen, mehr als die Hälfte aller angeschriebenen Personen, haben sich beteiligt. Das entspricht bei einer schriftlichen Befragung im Umfang von über zehn Seiten einer hohen Quote und zeigt das große Interesse der Befragten, sich mit Fragen des Alterns auseinanderzusetzen.
Themenschwerpunkte der Befragung waren neben den Altersbildern in einer differenzierten Gesellschaft das Thema Altwerden im Quartier und die soziale Unterstützung, die ältere Menschen erfahren, aber auch selbst leisten. Weitere Aspekte betrafen den Bereich Gesundheit, das Leben mit Behinderung, die Tätigkeiten, das Engagement sowie die Einkommenslage im Alter.
Die Ergebnisse sind unter anderem: Angebote des Bürgerschaftlichen Engagements für Ältere sollten gestärkt werden. Neue Wohnformen und Wohngemeinschaften, die den Wünschen der Älteren entsprechen, sind zu unterstützen. Gut wäre auch, die Pflegeinfrastruktur so zu verbessern, dass sie einen möglichst langen Verbleib in der eigenen Wohnung ermöglicht. Es sollten Gesundheitskonzepte entwickelt werden, die ein gesundes Altern ermöglichen und besonders die Älteren ohne finanzielle Ressourcen berücksichtigen.
Das Monatsheft 7/2013 ist zum Preis von 4 Euro erhältlich beim Statistischen Amt, Eberhardstraße 39, 70173 Stuttgart, Telefon 216-98587, Fax 216-98570, E-Mail komunis@stuttgart.de, www.stuttgart.de/statistik-infosystem.