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1500 Karten am Kinderwunschbaum im Rathaus

28.11.2013 Kinder/Jugend
Auch in diesem Jahr gibt es unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Fritz Kuhn wieder einen Kinderwunschbaum im Foyer des Stuttgarter Rathauses.

Ab Donnerstag, 28. November, hängen 1500 Kinderwünsche am Baum. Die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer, hat zum Auftakt die erste Karte vom Baum gepflückt.

Kinderwünsche erfüllen

Insgesamt haben 32 Institutionen, darunter pro familia, das Kinderzentrum St. Josef und Hospiz Stuttgart, dem Kinderbüro die ausgefüllten Kinderwunschzettel zugesandt. Bis Freitag, 13. Dezember, können die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger die Wunschkarten pflücken, um die darauf verzeichneten Wünsche zu erfüllen. Das Rathaus ist montags bis freitags von 8 bis18 Uhr und samstags von 12 bis16 Uhr geöffnet. Die Geschenke im Wert von bis zu 30 Euro sollten dann ebenfalls bis zum 13. Dezember im Rathaus, Zimmer 142, abgeben werden. Das Kinderbüro ist montags bis freitags jeweils von 8 bis18 Uhr besetzt.

Gutschein oder Patenschaft

Auch dieses Mal können sich die Kinder neben Warengeschenken wie etwa Spielsachen und Kleidung einen Gutschein oder eine Patenschaft wünschen. Damit ist zum Beispiel der Jahresbeitrag für einen Sportverein, für den Musikunterricht in einer Musikschule oder auch für einen Schwimmkurs gemeint.

Große Hilfsbereitschaft

"Die Hilfsbereitschaft der Stuttgarterinnen und Stuttgarter ist sehr bewegend. Im vorigen Jahr wurden 1200 Kinderwünsche erfüllt, in diesem Jahr gibt es sogar 1500 Wunschkarten. Schon jetzt hat das Kinderbüro Anfragen von Privatpersonen und Unternehmen nach Wunschbaumkarten vorliegen. Ich freue mich sehr darüber, dass so viele Spender motiviert sind, den Kindern ihre Weihnachtswünsche zu erfüllen", erklärte Oberbürgermeister Fritz Kuhn aus Anlass der Eröffnung des Kinderwunschbaums.

Eine kleine Freude bereiten

Mit dem Kinderwunschbaum soll Kindern, die es im Alltag nicht so leicht haben, die aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen oder wie Flüchtlingskinder realen Gefahren ausgesetzt waren, zum Weihnachtsfest eine kleine Freude bereitet werden. Die Erfüllung eines Wunsches trägt dazu bei, dass die Kinder neuen Lebensmut schöpfen und mit etwas mehr Zuversicht in die Zukunft blicken.

Dankeschön an alle Partner

Damit auch 2013 garantiert ist, dass alle Kinderwünsche erfüllt werden können, haben sich die City Initiative Stuttgart, die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart, der Landesverband der Schausteller und Marktkaufleute Baden-Württemberg e.V., die Stiphtung Christoph Sonntag und Spielwaren Kurtz bereit erklärt, die Ausfallbürgschaft für eventuell offen gebliebene Wünsche zu übernehmen, wofür die Landeshauptstadt Stuttgart dankbar ist.